Thyssenkrupp Aktie: Stahlsparte belastet
Thyssenkrupp startet mit einem Verlust von 334 Millionen Euro ins Geschäftsjahr. Das Effizienzprogramm APEX zeigt Wirkung, doch die Sanierung der Stahlsparte belastet die Bilanz massiv.
Thyssenkrupp startet mit einem Verlust von 334 Millionen Euro ins Geschäftsjahr. Das Effizienzprogramm APEX zeigt Wirkung, doch die Sanierung der Stahlsparte belastet die Bilanz massiv.
Tesla verdoppelt die Investitionen auf über 20 Milliarden Dollar, um CyberCab und Optimus-Roboter voranzutreiben, während die Autoauslieferungen zurückgehen.
Die KI-Euphorie trieb den Kurs zuletzt an, doch nun zieht Skepsis auf. Eine neue Analyse warnt vor einem riskanten Trend bei Großkunden wie Google und Meta. Droht dem Chip-Giganten langfristig ein Margen-Problem, weil die Tech-Konzerne ihre Hardware-Entwicklung zunehmend ins eigene Haus holen?
Verantwortlich für die gedämpfte Stimmung ist das Analysehaus DA Davidson. Die Experten nahmen die Bewertung von Broadcom mit einem "Neutral"-Votum und einem Kursziel von 335 US-Dollar auf. Im Zentrum der vorsichtigen Einschätzung steht das Geschäft mit maßgeschneiderten Chips (ASICs). Die Analysten verwenden hierfür das Bild eines "schmelzenden Eisbergs": Zwar genießt Broadcom aktuell massive Einnahmen durch seine Hyperscale-Partner, doch langfristig besteht das Risiko, dass diese Konzerne Entwicklungsschritte internalisieren, um Kosten zu senken und Abhängigkeiten zu reduzieren.
Nestlé steigert die Produktion von Säuglingsnahrung im Schichtbetrieb, um Lieferengpässe nach einem Rückruf zu verhindern. Die finanziellen Folgen der Affäre stehen im Mittelpunkt der anstehenden Jahresbilanz.
Die Gläubiger von ABO Energy haben über den Verzicht auf eine zentrale Anleiheklausel abgestimmt. Das Ergebnis ist für die Umsetzung des Sanierungskonzepts und die operative Handlungsfähigkeit des Unternehmens entscheidend.
Die Beteiligungsgesellschaft Mutares schließt die Übernahme des Fußbodenspezialisten HARO ab, der einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro erwirtschaftet und über 700 Mitarbeiter beschäftigt.
Der Verpackungsspezialist verschiebt seinen Jahresabschluss und kündigt Wertberichtigungen von bis zu 240 Millionen Euro an, nachdem interne Bilanzierungsverstöße aufgedeckt wurden.
Wenige Tage vor den Quartalszahlen erhöht der E-Commerce-Riese den Druck. Mit der Vorstellung von "RynnBrain" erweitert Alibaba sein Portfolio gezielt in Richtung Robotik. Doch Anleger stellen sich die entscheidende Frage: Zahlt sich die teure Zukunftswette aus oder belasten die massiven Investitionen die Profitabilität zu stark?
Strategische Expansion
Am Donnerstag präsentierte der Konzern mit RynnBrain ein neues Open-Source-KI-Modell, das speziell für Automatisierung und reale Anwendungen konzipiert ist. Es ergänzt die bestehende "Qwen"-Modellfamilie und zielt auf eine tiefere Integration in physische Aufgabenbereiche wie Fabrikautomation und Logistik ab. Mit diesem Schritt tritt Alibaba in direkte Konkurrenz zu anderen globalen Technologieführern, die aktuell um Marktanteile im Robotik-Sektor ringen.
Aventis Energy beginnt ein umfangreiches Winter-Bohrprogramm im Zielgebiet Manhattan, um historische Uran-Hinweise mit modernen Daten zu überprüfen. Ergebnisse werden für März erwartet.
Barrick Gold plant einen großen Börsengang seiner Nordamerika-Sparte, doch der wichtigste Partner stellt sich quer. Die Newmont Corporation, die an den entscheidenden Minen in Nevada beteiligt ist, kritisiert die sinkende operative Leistung der letzten Jahre scharf. Statt den Weg für ein Listing freizumachen, fordert der Konkurrent nun erst Verbesserungen im laufenden Betrieb. Partner Newmont macht Druck
Im Zentrum des Konflikts steht das Joint Venture "Nevada Gold Mines", das als Herzstück im Portfolio von Barrick gilt. Newmont hat öffentlich Bedenken über eine "Verschlechterung der Leistung und des Vermögenswerts" in den vergangenen sechs Jahren geäußert. Der in Denver ansässige Minenriese drängt Barrick dazu, diese operative Underperformance anzugehen, bevor der geplante Börsengang (IPO) weiterverfolgt wird.
TUI überrascht mit dem besten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte – und das trotz erheblicher Belastungen durch Hurrikan Melissa. Der Touristikkonzern übertraf die Analystenerwartungen deutlich und kehrt erstmals seit 2019 mit einer Dividendenzahlung zu den Aktionären zurück. Doch während die Zahlen glänzen, mehren sich Sorgen über die Buchungslage. Die wichtigsten Fakten:
* Operatives Ergebnis von 77 Mio. Euro übertrifft Erwartungen um 15%
* Kreuzfahrtsparte steigert Ergebnisbeitrag um fast 30 Mio. Euro
* Erste Dividende seit Pandemie: 0,10 Euro je Aktie ausgezahlt
* Vorausbuchungen liegen unter Vorjahresniveau
Hurrikan kostet 21 Millionen Euro
Das operative Ergebnis (Underlying EBIT) kletterte im ersten Geschäftsquartal 2026 (Oktober bis Dezember 2025) auf 77 Millionen Euro – ein Plus von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ein 24-stündiger Arbeitskampf von Piloten und Kabinenpersonal führte zu fast 800 Flugausfällen. Der Streik trifft die Lufthansa mitten in ihrem ambitionierten Sanierungsprogramm.
Der Elektrolyseur-Hersteller Nel warnt vor dem Verlust der europäischen Technologieführerschaft und drängt auf "Made in Europe"-Klauseln für öffentliche Aufträge.
Der größte US-Pensionsfonds CalPERS erhöht seine MicroStrategy-Beteiligung, während das Unternehmen seine Bitcoin-Finanzierung auf Vorzugsaktien umstellt.
Der Goldkurs stabilisiert sich nach einem Abverkauf. Die Richtung wird heute von den US-Verbraucherpreisdaten abhängen, während robuste Arbeitsmarktzahlen Zinssenkungserwartungen dämpfen.
Die SAP-Aktie stabilisiert sich nach starken Verlusten. Analysten kritisieren einen überzogenen Abverkauf aufgrund von KI-Ängsten und verweisen auf robuste Fundamentaldaten.
Die Aktie von DroneShield musste zuletzt deutliche Federn lassen und fiel von rund 4,70 AUD Ende Januar auf 3,07 AUD. Inmitten dieser volatilen Phase verkündet das Unternehmen nun eine strategische Personalentscheidung. Mit der Ernennung von Michael Powell zum Chief Operating Officer (COO) soll die operative Basis für das globale Wachstum gefestigt werden – doch reicht das, um den Abwärtstrend zu stoppen?
Erfahrener Manager für die Skalierung
DroneShield reagiert auf die Herausforderungen des schnellen Wachstums mit einer Neuaufstellung im Management. Michael Powell, der seine neue Position offiziell angetreten hat, bringt über 25 Jahre Erfahrung aus der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie mit. Zu seinen früheren Stationen gehören leitende Funktionen bei Thales Australia und Knorr-Bremse.
Trotz deutlicher Kurszielkürzung durch Baader Bank zeigt sich die Redcare-Aktie robust. Der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Geschäftsbericht und dem Weg zur Gewinnschwelle.
Die Siemens-Aktie verzeichnet einen überproportionalen Kursrückgang am Ex-Tag, verstärkt durch eine skeptische Analystenbewertung von Barclays.
Oracle erhält zwei wichtige US-Regierungsaufträge für seine Cloud-Infrastruktur. Diese Nachricht folgt auf die Ankündigung einer massiven Kapitalaufnahme von bis zu 50 Mrd. Dollar für KI-Investitionen.
Der kanadische Drohnenspezialist Volatus Aerospace erhält einen NATO-Vertrag für Schulungen in extremen Umgebungen. Das Unternehmen setzt seine Erfolgsserie im Verteidigungssektor fort und plant die Vertragserfüllung noch für 2026.
Vanrafia könnte zum neuen Blockbuster-Kandidaten werden. Der Schweizer Pharmakonzern meldet heute vielversprechende Studienergebnisse bei einer seltenen Autoimmunerkrankung der Nieren – und plant bereits den nächsten großen Zulassungsschritt. Phase-3-Studie überzeugt
Die Daten aus der entscheidenden klinischen Phase-3-Prüfung zeigen: Vanrafia verlangsamt den Rückgang der Nierenfunktion bei Erwachsenen mit IgA-Nephropathie deutlich. Bei dieser fortschreitenden Autoimmunerkrankung entzünden sich die kleinen Filter in den Nieren, was zu vermehrtem Eiweißverlust im Urin führt – medizinisch als Proteinurie bekannt. Die Studie dokumentierte eine Verbesserung der Filtrationsraten, ein zentraler Wirksamkeitsnachweis für Nierentherapien. IgA-Nephropathie ist zwar selten, verläuft aber chronisch-progredient und kann unbehandelt zur Dialysepflichtigkeit führen. Effektive Therapieoptionen sind rar, was Vanrafia zu einem potenziell wichtigen Umsatzbringer machen könnte.
Der erfolgreiche Erstflug der Ariane 6 mit Amazon-Satelliten stärkt die Auftragslage von OHB. Der Raumfahrtkonzern hat seine Umsatz- und Margenziele für die kommenden Jahre angehoben.
Siemens macht beim geplanten Rückzug aus der Mehrheitsbeteiligung an Siemens Healthineers ernst – und räumt zugleich ein Gerücht aus dem Weg. Auf der Siemens-Hauptversammlung gestern stellte Finanzchef Ralf Thomas klar: In den vergangenen Wochen habe der Konzern keine Healthineers-Aktien verkauft. Doch wie konkret wird der Zeitplan für die Dekonsolidierung jetzt?
Siemens hält derzeit rund 67% an Siemens Healthineers Geplant ist die Übertragung von 30% der Healthineers-Aktien an Siemens-Aktionäre Details zur Struktur und zum Zeitplan sollen Anfang Q2 2026 folgen Siemens weist Verkaufsgerüchte zurück
Auslöser der Klarstellung waren Aktionärsfragen zum jüngsten Kursrückgang der Healthineers-Aktie. Im Raum stand die Spekulation, ob mögliche weitere Anteilsplatzierungen den Kurs belastet haben könnten.
Die Meldung dürfte in Santa Clara für Stirnrunzeln gesorgt haben: OpenAI, bisher einer der treuesten Kunden, testet erstmals eine ChatGPT-Version auf Hardware eines anderen Anbieters. Bloomberg berichtete am Donnerstag, dass das neue Modell GPT-5. 3-Codex-Spark auf Chips von Cerebras Systems läuft – einem noch nicht börsennotierten Konkurrenten, der seinen Börsengang für das zweite Quartal 2026 plant. Zwar beschreibt Bloomberg das neue Modell als schneller, aber weniger leistungsfähig in anderen Bereichen. Dennoch sendet die Diversifizierung ein Signal: Die großen KI-Player suchen nach Alternativen zu Nvidia. Das könnte mittelfristig die Preismacht des Chipgiganten schmälern, auch wenn der unmittelbare Effekt begrenzt bleiben dürfte. Taiwan profitiert vom KI-Boom
Unterdessen zeigt sich in Taiwan, wie stark die gesamte Lieferkette vom KI-Boom profitiert.