Aventis Energy Aktie: Kontinuierliche Wachstumsplanung
Aventis Energy will am Corvo-Uranprojekt endlich wissen, was unter der Oberfläche steckt. In einer Region, die für hochgradige Funde bekannt ist, startet das Unternehmen jetzt ein Winter-Bohrprogramm – und setzt dabei erstmals seit Jahrzehnten wieder auf Diamantbohrungen. Entscheidend ist, ob sich die bisherigen Hinweise im Zielgebiet „Manhattan“ auch in der Tiefe bestätigen.
Warum der Bohrstart wichtig ist
Im Fokus steht die Manhattan-Zone im östlichen Athabasca-Becken. Dort hatten frühere Arbeiten auffällige Radioaktivität gezeigt. Genau solche Signale sind in der Uranexploration oft der erste „Rauch“, bevor man das eigentliche „Feuer“ – also mineralisierte Zonen – im Untergrund nachweisen kann.
Das aktuelle Programm soll diese offenen Punkte systematisch testen. Geplant sind rund 2.500 bis 3.000 Meter Diamantbohrungen verteilt auf acht bis zehn Bohrlöcher. Die Mannschaft ist laut Unternehmen seit 6. Februar vor Ort, offiziell begonnen haben die Bohrarbeiten am 9. Februar. Die Kampagne soll fünf bis sechs Wochen laufen.
Die Targets: Moderne Daten treffen alte Hinweise
Spannend ist auch der methodische Ansatz: Es sind die ersten Diamantbohrungen auf Corvo seit über 40 Jahren. Diesmal werden die Ziele mit aktuellen geophysikalischen Daten geschärft. Grundlage ist ein Programm aus 2025, das unter anderem TDEM-Messungen (elektromagnetische Verfahren) und Gravimetrie am Boden umfasste.
Ziel ist es, flache, im Grundgebirge liegende Uranmineralisierung zu testen. An der Oberfläche gab es bereits greifbare Hinweise: In früheren „Grab Samples“ (Stichproben) wurden demnach Werte von bis zu 8,10% U₃O₈ gemeldet. Ob solche Gehalte zusammenhängend und bohrwürdig sind, soll das jetzige Programm klären.
Wichtige Eckdaten auf einen Blick:
- Bohrumfang: ca. 2.500–3.000 Meter
- Bohrlöcher: 8–10
- Zielgebiet: Manhattan-Zone
- Zeitplan: rund 5–6 Wochen Winterkampagne
- Partner: Convolutions Geoscience (Targeting), Standard (Bohrbetrieb)
Kursbild: Aktie bleibt angeschlagen
Am Markt zeigt sich bisher wenig Vorschussvertrauen: Der Kurs liegt aktuell bei 0,13 € und damit klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,15 €. Das unterstreicht, dass Anleger den nächsten handfesten Datenpunkt wohl erst mit Bohrergebnissen sehen wollen.
Zum Abschluss zählt vor allem der Takt der nächsten Wochen: Wenn die Kampagne wie geplant läuft, dürften die Bohrungen bis in den März hinein Ergebnisse liefern, die das Potenzial der Manhattan-Zone – und damit des gesamten Corvo-Projekts – deutlich konkreter einordnen lassen.
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