Die deutliche Kurszielkürzung von Baader Bank hätte die Redcare-Aktie leicht ins Wanken bringen können. Doch der Markt blieb erstaunlich gelassen. Statt Abgabedruck gab es gestern auf Xetra sogar eine spürbare Erholung.

Warum reagieren Anleger trotz der niedrigeren Erwartungen so stabil? Ein Grund: Selbst das reduzierte Kursziel liegt klar über dem aktuellen Niveau – und der Blick richtet sich zunehmend auf die nächste entscheidende Wegmarke bei der Profitabilität.

  • Xetra-Schluss gestern: 68,35 Euro
  • Baader Bank: Kursziel von 175 auf 125 Euro gesenkt, „Buy“ bestätigt
  • Nächster Termin: Geschäftsbericht 2025 am 4. März
  • Fokus: Weg zur Netto-Gewinnschwelle (Bottom Line) ab 2026

Baader Bank justiert – „Buy“ bleibt

Baader Bank hat am Mittwoch ihr Bewertungsmodell angepasst. Analyst Volker Bosse ließ die Kaufempfehlung unverändert, senkte aber das Kursziel deutlich auf 125 Euro. Als Gründe nannte er geringere Umsatz- und Gewinnerwartungen für 2025 bis 2027 sowie niedrigere Bewertungsmultiplikatoren im E-Commerce-Sektor.

Trotz des kräftigen Schnitts blieb die Kursreaktion robust. Gestern stabilisierte sich der Titel und legte zu, statt in einen Ausverkauf zu rutschen. Aus Sicht des Marktes wirkt das neue Kursziel offenbar eher wie eine notwendige Neueinordnung – mit weiterhin großem Abstand nach oben.

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Der Blick geht auf die „Bottom Line“

Mit der Stabilisierung rückt wieder stärker die operative Entwicklung in den Vordergrund. Redcare hat bestätigt, den vollständigen Geschäftsbericht 2025 am 4. März vorzulegen.

Operativ ist die Richtung bereits positiv: Für 2025 stellt das Unternehmen eine bereinigte EBITDA-Marge von 2% bis 2,5% in Aussicht. Der nächste Prüfstein ist aber das Nettoergebnis. Marktteilnehmer achten zunehmend darauf, wann der Schritt zur schwarzen Null unter dem Strich gelingt. Analysten erwarten aktuell, dass das Unternehmen diesem Ziel im Geschäftsjahr 2026 näherkommt – damit bekommt der Ausblick im März besonderes Gewicht.

Weitere Rückendeckung von Jefferies

Zusätzliche Unterstützung kommt von anderer Seite: Jefferies bekräftigte Anfang des Monats sein „Buy“ und nennt ein Kursziel von 150 Euro. Das sorgt zumindest teilweise für einen Ausgleich zur vorsichtigeren Anpassung von Baader Bank.

Am 4. März dürfte vor allem der Ausblick für 2026 entscheidend werden: Bestätigt das Unternehmen einen klaren Pfad Richtung Netto-Break-even, würde das die aktuelle Stabilisierung fundamental untermauern.

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