Tesla setzt den Ton für 2026 – und der klingt nach Großbaustelle. Entscheidend für die Stimmung ist der stark erhöhte Investitionsplan: Mehr als 20 Milliarden Dollar Capex sollen fließen. Doch während das Kerngeschäft mit E-Autos Gegenwind spürt, lenkt das Management den Blick konsequent auf CyberCab, Optimus und KI-Infrastruktur.

Worauf kommt es jetzt an? Vor allem darauf, ob Tesla die neue Strategie planmäßig auf die Straße bringt – und ob die hohen Ausgaben tatsächlich messbare Fortschritte bei Autonomie und Robotik liefern.

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  • Capex-Ausblick 2026: über 20 Mrd. US-Dollar (mehr als Verdopplung gegenüber 2025)
  • Q4 2025 Auslieferungen: 418.227 Fahrzeuge (rund -16% gegenüber Q4 2024)
  • Auto-Bruttomarge Q4: 17,9%
  • Zeitplan: CyberCab-Produktion ab April 2026 (laut Bericht), Fokus auf Optimus-Skalierung

Strategiewechsel: Volumen raus, Zukunft rein

Nach den Zahlen zum vierten Quartal Ende Januar bestätigte das Management den Investitionssprung für 2026. Das Geld ist ausdrücklich dafür gedacht, Infrastruktur für die Produktion von CyberCab und dem Optimus-Humanoiden hochzufahren.

Das ist ein klarer Schwenk in der Prioritätensetzung: weniger Fokus auf reines Fahrzeugvolumen, mehr auf autonome Projekte, Robotik und die dazugehörige KI-Architektur. Die Märkte müssen nun einpreisen, dass 2026 finanziell stärker von Umsetzung und Anlaufkurven geprägt sein dürfte als von klassischen Auto-Absatzzahlen.

Lieferdelle – aber Marge stabilisiert

Im operativen Kerngeschäft zeigen die Daten weiter Gegenwind. Tesla meldete für Q4 2025 Auslieferungen von 418.227 Fahrzeugen, nach 495.570 im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Rückgang von etwa 16%.

Gleichzeitig lieferte die Profitabilität ein stabileres Bild als befürchtet. Die automotive Bruttomarge stieg im Quartalsvergleich auf 17,9% und widerstand damit Erwartungen, sie könnte weiter abrutschen. Diese Marge ist ein wichtiger Puffer, wenn Kapazitäten schrittweise von älteren Baureihen wie Model S und Model X in Richtung neuer autonomer Projekte umverteilt werden.

Energie-Sparte als Gegengewicht

Neben dem Autogeschäft bleibt die Sparte Energieerzeugung und -speicherung ein zentraler Wachstumstreiber. Laut Angaben erreichte das Segment 2025 Rekord-Deployments und liefert damit einen stabileren, margenstarken Umsatzbeitrag, der Schwankungen im Fahrzeuggeschäft abfedern kann.

Der Blick richtet sich damit nicht nur auf CyberCab und Optimus, sondern auch darauf, ob die Energie-Sparte das Ergebnisprofil weiter stützen kann, während Tesla im Autosegment investitionsbedingt umschichtet.

Marktbild: Ausführung rückt ins Zentrum

Die Reaktion am Markt spiegelt das Tauziehen zwischen kurzfristigen Verkaufsherausforderungen und der langfristigen KI-Story. Nach den Zahlen wurden in der technischen Betrachtung Unterstützungen um 380 US-Dollar und Widerstände nahe 450 US-Dollar genannt.

Für die nächsten Monate zählt vor allem der Taktplan: CyberCab soll laut Bericht im April 2026 in die Produktion gehen. Gleichzeitig steht die Skalierung der KI-Infrastruktur und der Fokus auf Optimus im Raum. Genau an diesen Meilensteinen dürfte sich messen lassen, ob der Capex-Sprung über 20 Milliarden Dollar 2026 mehr ist als ein ambitionierter Plan.

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