Gold stabilisiert sich am Freitag im Bereich von 4.960 US-Dollar, nachdem das Edelmetall am Vortag unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 Dollar gerutscht war. Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die heute erwarteten US-Verbraucherpreisdaten – sie dürften über die kurzfristige Richtung entscheiden.

Starke Arbeitsmarktdaten dämpfen Zinshoffnungen

Der jüngste Abverkauf wurde durch überraschend robuste US-Jobdaten ausgelöst. Mit 130.000 neuen Stellen im Januar erwies sich der Arbeitsmarkt als widerstandsfähiger als erwartet. Das Problem für Gold: Eine starke Arbeitsmarktlage gibt der Federal Reserve keinen Grund zur Eile bei Zinssenkungen.

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Die Folge: Marktbeobachter verschieben ihre Erwartungen für eine erste Zinssenkung von Juni auf Juli 2026. Höhere Zinsen machen festverzinsliche Papiere attraktiver – das zinslose Gold verliert an Reiz.

Geopolitik sorgt für Volatilität

Zusätzlich belasteten geopolitische Unsicherheiten. Gerüchte über Verschiebungen in globalen Währungsallianzen und eine mögliche Neuausrichtung der russischen Wirtschaftspolitik sorgten für kurzfristige Irritationen. Am Donnerstag fiel der Kurs zwischenzeitlich bis auf 4.915 Dollar.

Trotz dieser Rücksetzer bleibt die fundamentale Nachfrage intakt. Zentralbanken kaufen weiter Gold, und die Suche nach sicheren Häfen stützt das Edelmetall auf mittlere Sicht.

CPI-Daten als Richtungsentscheid

Die heute anstehenden US-Verbraucherpreisdaten dürften den weiteren Kursverlauf bestimmen. Fallen die Inflationszahlen höher aus als erwartet, droht erneuter Druck auf den Goldpreis. Ein moderaterer Anstieg der Teuerung würde hingegen die Argumente für eine baldige Zinswende stärken – und könnte Gold den Weg zurück über 5.000 Dollar ebnen.

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