Netflix Aktie: Übernahmepläne belasten
Berichte über ein Milliardenangebot für Warner Bros. Discovery und Gegenwind von Investoren drücken die Netflix-Aktie nahe an ihr Jahrestief. Die Transaktion birgt hohe finanzielle und regulatorische Risiken.
Berichte über ein Milliardenangebot für Warner Bros. Discovery und Gegenwind von Investoren drücken die Netflix-Aktie nahe an ihr Jahrestief. Die Transaktion birgt hohe finanzielle und regulatorische Risiken.
Der deutsche Leitindex tritt auf der Stelle. Am Dienstag rutschte der DAX vorbörslich um 0,3 Prozent auf 24. 721 Punkte ab und setzte damit die Schwächephase vom Wochenstart fort. Zum Handelsauftakt notierte er knapp über 24. 796 Zählern – ein mageres Minus von 0,02 Prozent. Die psychologisch wichtige Marke von 25. 000 Punkten bleibt vorerst außer Reichweite. Zur Eröffnung fehlen die gewohnten Impulse: Die Wall Street blieb am Montag feiertagsbedingt geschlossen, während in China die Börsen wegen des Neujahrsfests weiter pausieren. In Japan sorgten schwächer als erwartete Wirtschaftsdaten für Gewinnmitnahmen beim Nikkei, der in der Vorwoche noch ein Rekordhoch markiert hatte. Erst am Nachmittag dürfte der DAX mit der Eröffnung der US-Börsen neue Richtung finden.
Alibabas neues KI-Modell Qwen3. 5 verspricht deutlich niedrigere Betriebskosten und höhere Geschwindigkeit, um im chinesischen Wettbewerb mit ByteDance und DeepSeek zu punkten.
Die Bayer-Aktie eilt derzeit von Hoch zu Hoch, doch die Skepsis bei institutionellen Profis bleibt bestehen. Während der Kurs seit Jahresbeginn über 22 Prozent zulegte, bestätigt die UBS ein Kursziel, das weit unter der aktuellen Notierung liegt. Anleger müssen nun abwägen: Folgt der Markt der fundamentalen Vorsicht der Analysten oder der Hoffnung auf ein juristisches Ende des Glyphosat-Themas?
Analysten-Votum: UBS bestätigt „Neutral“ mit Kursziel 32 EuroPerformance: +117,41 % auf Sicht von 12 MonatenJuristischer Meilenstein: Anhörung vor dem US-Supreme Court für April 2026 angesetztAktueller Kurs: 46,59 Euro (Stand: 17. 02. 2026)Diskrepanz zwischen Kurs und Bewertung
Zum Wochenstart hat die Schweizer Großbank UBS ihre Einstufung für den DAX-Konzern überprüft.
Geopolitische Entspannung belastet Rüstungsaktien wie Rheinmetall, während hohe KI-Investitionen Tech-Giganten wie Microsoft unter Druck setzen. Energiekonzerne positionieren sich neu.
Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will Indien zum globalen Produktionszentrum ausbauen. Auf der BioAsia-Konferenz in Hyderabad kündigte das Unternehmen am 17. Februar an, eine bereits zugesagte Investition von einer Milliarde Dollar in die Auftragsfertigung zu nutzen, um von dort aus die weltweiten Märkte zu beliefern. Die wichtigsten Eckpunkte:
Investitionsvolumen: 1 Milliarde Dollar in Contract ManufacturingZiel: Indien als zentraler Hub der globalen LieferketteExport pharmazeutischer Produkte in die ganze WeltBlockbuster-Medikament Mounjaro bereits erfolgreich im Land etabliertAuftragsfertigung statt eigener Werke
Eli Lilly betreibt in Indien derzeit keine eigenen Produktionsstätten. Stattdessen setzt der Konzern auf die etablierte Contract-Manufacturing-Industrie des Landes.
Der Verbund stellt neue Tarife im Detail vor und will schon ab Anfang März mit deutlich günstigeren Preisen punkten. Analysten und Anleger zeigen sich unbeeindruckt.
BMW demonstriert mit flexibler Technologieoffenheit und stabilen Kennzahlen Stärke, während Mercedes nach Gewinneinbruch und Dividendenkürzung kämpft.
Salesforce stärkt seine KI-Plattform durch die Übernahme von Cimulate und erhält mit einer massiven Aufstockung durch M&G PLC einen deutlichen Vertrauensbeweis vor den Quartalszahlen.
Enttäuschende Konjunkturerwartungen und geopolitische Entspannungssignale drücken die Stimmung am deutschen Aktienmarkt und bremsen den DAX aus.
Die Nvidia-Aktie zeigt Schwäche vor dem Quartalszahlen-Termin am 25. Februar. Analysten erwarten starke Umsätze, doch die Nachhaltigkeit der KI-Investitionen von Cloud-Konzernen wird hinterfragt.
ASML setzt sein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm fort und investierte allein in einer Woche über 126 Millionen Euro. Der Chipausrüster profitiert stark von der KI-Nachfrage, was sich in einem Rekord-Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro widerspiegelt.
Nach dem Feiertag in den USA rücken mehrere Securities-Fraud-Klagen gegen Oracle in den Fokus. Gleich mehrere Anwaltskanzleien – darunter Kessler Topaz Meltzer & Check und Bleichmar Fonti & Auld – erinnerten Investoren am 16. und 17. Februar an die Frist für Anträge als Hauptkläger: 6. April 2026. Im Kern geht es um den Vorwurf, das Management habe Anleger über Zeitrahmen und Umsatzkonversion der KI-Infrastruktur getäuscht. Die Kläger monieren: Oracle habe eine aggressive Kapitalausgaben-Strategie von bis zu 50 Milliarden Dollar für das Geschäftsjahr 2026 angekündigt, ohne die Risiken für den freien Cashflow ausreichend offenzulegen. Diese Diskrepanz zwischen Investitionen und unmittelbarer Umsatzgenerierung habe Ende 2025 zu Kursturbulenzen beigetragen.
Tesla rollt seinen KI-Assistenten in neun europäischen Ländern aus, während gleichzeitig Datenschutzuntersuchungen in Irland und Ermittlungen in Grünheide für Schlagzeilen sorgen.
InterContinental Hotels Group meldet Gewinnwachstum und Rekord-Hotelöffnungen, verzeichnet aber einen Umsatzrückgang im wichtigen Amerikageschäft. Die Aussichten für 2026 bleiben optimistisch.
IBM treibt Konzernumbau mit milliardenschwerer Übernahme von Confluent voran, während die Personalstrategie in den USA und Europa stark divergiert. Der Aktienkurs zeigt sich zuletzt rückläufig.
Der chinesische Hersteller BYD hat Ford in den globalen Absatzzahlen überholt und sich mit 4,6 Millionen Fahrzeugen auf Platz sechs der Welt gesetzt. Das internationale Geschäft gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Rio Tinto stellt den Betrieb im Simandou-Eisenerzprojekt nach einem weiteren tödlichen Zwischenfall ein. Die Sicherheitsbilanz des Großprojekts steht erneut im Fokus.
Die Orsted-Aktie legte zu Wochenbeginn kräftig zu, nachdem Kepler Cheuvreux das Rating auf "Buy" angehoben hatte. Mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 153,35 dänische Kronen reagierte der Titel am Montag deutlich auf die neue Einschätzung. Die Analysten erhöhten zudem das Kursziel von 150 auf 175 Kronen – ein klares Signal für das Vertrauen in den Umbau des dänischen Offshore-Wind-Konzerns. Zentrale Entwicklungen:
* Kepler Cheuvreux hebt Rating auf "Buy" an (Ziel: 175 DKK)
* Aktienkurs steigt um 4,5 Prozent auf 153,35 DKK
* Verkauf des Onshore-Geschäfts für 1,44 Milliarden Euro abgeschlossen
* Mehrere Analystenhäuser passen Bewertungen nach oben an
Breite Unterstützung aus dem Analystenlager
Die Hochstufung durch Kepler Cheuvreux reiht sich in eine Serie positiver Neubewertungen ein.
Das Edelmetall korrigiert bei dünnem Handel, während die Aussicht auf Zinssenkungen und diplomatische Spannungen die langfristige Perspektive stützen.
Plug Power erhält mit überwältigender Mehrheit der Aktionäre die Genehmigung zur Verdopplung der Aktienanzahl. Dies verhindert einen Reverse Split und schafft finanzielle Flexibilität für den Wasserstoff-Spezialisten.
Trotz immer neuer Auftragseingänge streicht Kapsch TrafficCom seine Prognose zusammen und beschert der eigenen Aktie damit einen deutlichen Rücksetzer.
Die US-Arzneimittelbehörde fordert zusätzliche Daten für die Zulassungserweiterung von Joenja bei Kindern. Der Kursrutsch belastet die Erreichbarkeit der Umsatzziele für 2026.
Bei der REPLOID Group wechseln Aktienpakete innerhalb der Führungsebene den Besitzer, während der Aufsichtsrat aufstockt. Gleichzeitig verstärkt sich das Unternehmen mit einem erfahrenen Manager für sein Düngemittelgeschäft.
Die SoftBank-Aktie verliert deutlich an der Tokioter Börse, obwohl das Unternehmen einen Quartalsgewinn meldet und den Börsengang seiner Fintech-Tochter PayPay vorbereitet.