Plug Power Aktie: Enormes Entwicklungspotenzial!
Plug Power verschafft sich dringend benötigte Luft zum Atmen. Auf einer außerordentlichen Versammlung stimmten die Aktionäre mit überwältigender Mehrheit für eine Verdopplung der genehmigten Stammaktien. Damit wendet der Wasserstoff-Spezialist nicht nur einen drohenden Reverse Split ab, sondern ebnet auch den Weg für frisches Kapital in einer kritischen Unternehmensphase.
Weg frei für neues Kapital
Das Votum am 12. Februar fiel eindeutig aus: Rund 90 Prozent der abgegebenen Stimmen befürworteten den Vorschlag des Managements, die Anzahl der genehmigten Aktien von rund 1,5 Milliarden auf drei Milliarden zu erhöhen. Im Vorfeld hatte die Unternehmensführung eindringlich gewarnt, dass ein Scheitern dieser Maßnahme die Einhaltung der Börsenregularien gefährden und die finanzielle Flexibilität massiv einschränken könnte.
CEO Andy Marsh, der das Unternehmen seit 2008 leitet, zeigte sich nach der Abstimmung erleichtert. Der vergrößerte Spielraum ermöglicht nun Kapitalerhöhungen, Schuldenumwandlungen oder strategische Transaktionen zur Stabilisierung der Bilanz. Ein Wermutstropfen blieb jedoch: Ein separater Vorschlag zur Modernisierung der Abstimmungsstandards verfehlte die nötige Mehrheit, sodass bestimmte Satzungsänderungen weiterhin hohe Hürden nehmen müssen.
Führungswechsel und reduzierte Auflagen
Diese Weichenstellung erfolgt unmittelbar vor einem bedeutenden Umbruch an der Spitze. Im März übergibt Marsh den CEO-Posten an Jose Luis Crespo, den bisherigen Präsidenten und Chief Revenue Officer. Parallel dazu erhielt das Unternehmen Zugeständnisse der lokalen Behörden: Die Albany County Industrial Development Agency senkte die Arbeitsplatzauflagen für den Standort Slingerlands drastisch.
Statt der ursprünglich vereinbarten 1.087 Stellen müssen bis Ende 2027 nur noch 650 Arbeitsplätze nachgewiesen werden, um Fördergelder und Steuervergünstigungen in Millionenhöhe zu sichern. Aktuell beschäftigt Plug Power dort 848 Mitarbeiter, was unter den alten Vorgaben zu Sanktionen geführt hätte. Die Behörde signalisierte damit Unterstützung in einer schwierigen Marktphase.
Juristisches Nachspiel droht
Trotz der operativen Erleichterungen droht Ungemach von juristischer Seite. Eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs wirft der Führung vor, die Aussichten auf eine staatliche Kreditgarantie in Höhe von 1,66 Milliarden US-Dollar in der Vergangenheit zu optimistisch dargestellt zu haben. Hintergrund ist der Stopp der Aktivitäten unter dem DOE-Kreditprogramm im November 2025. Investoren haben bis zum 3. April Zeit, sich als Hauptkläger zu melden.
Mit dem erweiterten Aktienrahmen und dem anstehenden CEO-Wechsel kauft sich Plug Power Zeit für die operative Sanierung. Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf die strikte Umsetzung des Sparprogramms "Project Quantum Leap", das die jährlichen Ausgaben um 200 Millionen US-Dollar senken soll. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob die potenzielle Verwässerung der Altaktionäre durch eine verbesserte Kostenstruktur gerechtfertigt werden kann.
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