Orsted Aktie: Analysten drehen auf Kaufen
Die Orsted-Aktie legte zu Wochenbeginn kräftig zu, nachdem Kepler Cheuvreux das Rating auf "Buy" angehoben hatte. Mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 153,35 dänische Kronen reagierte der Titel am Montag deutlich auf die neue Einschätzung. Die Analysten erhöhten zudem das Kursziel von 150 auf 175 Kronen – ein klares Signal für das Vertrauen in den Umbau des dänischen Offshore-Wind-Konzerns.
Zentrale Entwicklungen:
* Kepler Cheuvreux hebt Rating auf "Buy" an (Ziel: 175 DKK)
* Aktienkurs steigt um 4,5 Prozent auf 153,35 DKK
* Verkauf des Onshore-Geschäfts für 1,44 Milliarden Euro abgeschlossen
* Mehrere Analystenhäuser passen Bewertungen nach oben an
Breite Unterstützung aus dem Analystenlager
Die Hochstufung durch Kepler Cheuvreux reiht sich in eine Serie positiver Neubewertungen ein. Nach der Vorlage der Jahreszahlen 2025 und strategischen Weichenstellungen haben mehrere Institute ihre Modelle überarbeitet:
Fearnley Securities erhöhte das Kursziel auf 173 Kronen (zuvor 161 Kronen) bei unverändertem "Buy"-Rating. Morgan Stanley schraubte das Ziel auf 160 Kronen (von 147 Kronen) nach oben und bekräftigte "Equal Weight". Goldman Sachs hob das Kursziel moderat auf 150 Kronen (von 145 Kronen) an, bleibt aber bei "Neutral". Deutsche Bank passte das Ziel leicht auf 135 Kronen (von 130 Kronen) an, hält jedoch an "Hold" fest.
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Fokus auf Offshore-Wind nach Verkauf
Orsted hat Anfang Februar den Verkauf seines europäischen Onshore-Geschäfts (Wind, Solar, Speicher) an Copenhagen Infrastructure Partners für rund 1,44 Milliarden Euro abgeschlossen. Der Schritt verschafft dem Konzern finanziellen Spielraum und erlaubt die Konzentration auf das Kerngeschäft mit Offshore-Windparks. Die Transaktion erfolgt nach erheblichen Wertberichtigungen im US-Geschäft in den Vorjahren.
Doch das Marktumfeld bleibt anspruchsvoll. Am 16. Februar wurde bekannt, dass der US-Bundesstaat New York eine geplante Ausschreibung für Offshore-Windprojekte gestrichen hat. Als Grund nannten die Behörden politische Unsicherheiten auf Bundesebene – ein Hinweis darauf, dass regulatorische Risiken in den USA weiter bestehen.
Der Kapitalmarkt honoriert vorerst die strategische Neuaufstellung. Ob die positive Analystenstimmung trägt, hängt auch davon ab, wie sich das politische Umfeld in wichtigen Märkten entwickelt.
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