Nvidia Aktie: Schwächephase vor Zahlen
Nvidia steht unter Druck. Während der breite Markt seit Jahresbeginn nahezu unverändert notiert, verzeichnet der KI-Chip-Riese ein Minus von rund 2 Prozent. Am 25. Februar legt das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor – ein Termin, der die gesamte Tech-Branche in Atem hält.
Die wichtigsten Fakten:
- Erwartete Q4-Umsätze: ~65,68 Mrd. Dollar (Konsens)
- Erwarteter Gewinn je Aktie: ~1,46 Dollar
- Q3-Umsatz (gemeldet): 57 Mrd. Dollar
- Analystenkonsens: 37 Kaufen, 1 Halten, 1 Verkaufen
Markt wartet auf Quartalsbericht
Die Erwartungen sind hoch. Analysten rechnen mit Erlösen von etwa 65,68 Milliarden Dollar – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 57 Milliarden Dollar im Vorquartal. Das Datencenter-Geschäft, das den Löwenanteil der Umsätze ausmacht, soll rund 59,9 Milliarden Dollar beisteuern.
Rob Sluymer von RBC Wealth Management bezeichnete die anstehenden Zahlen als „entscheidenden Moment für den Gesamtmarkt". Sollte Nvidia die Erwartungen verfehlen, könnte eine breitere Korrektur im Technologiesektor folgen.
UBS hob unterdessen ihr Kursziel von 235 auf 245 Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung. Die Investmentbank verweist auf positive Signale aus der Lieferkette und die im März stattfindende GTC-Entwicklerkonferenz.
Cloud-Riesen investieren massiv – aber wie lange?
Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta haben milliardenschwere Investitionspläne für KI-Infrastruktur angekündigt. Allein Amazon will 2026 rund 200 Milliarden Dollar in Kapitalausgaben stecken – bei einem freien Cashflow von lediglich 11,2 Milliarden Dollar über die vergangenen zwölf Monate. Die Nachhaltigkeit dieser Ausgabenwelle wird zunehmend hinterfragt.
Hinzu kommt: Die Tech-Konzerne entwickeln eigene Chips. Amazons Chip-Geschäft erreicht inzwischen eine jährliche Umsatzrate von über 10 Milliarden Dollar. Der Trainium2-Chip sei mit 1,4 Millionen bestellten Einheiten komplett ausgebucht, teilte das Unternehmen mit.
Arista Networks berichtete jüngst von steigendem Kundeninteresse an AMD-Systemen gegenüber Nvidia-Lösungen. Die Nvidia-Aktie verlor daraufhin am Freitag 2,23 Prozent.
Technisches Bild zeigt Korrekturmuster
Seit dem Oktober-Hoch bei 212,19 Dollar befindet sich die Aktie in einer Korrektur, die nun drei Monate andauert. Die Woche schloss sie bei 182,81 Dollar – ein Minus von 1,4 Prozent. Zum Vergleich: Der VanEck Semiconductor ETF legte im selben Zeitraum 1,51 Prozent zu.
Eine wichtige Unterstützungszone liegt nahe der 170-Dollar-Marke, verstärkt durch den 200-Tage-Durchschnitt bei etwa 171,68 Dollar.
Die Quartalszahlen am 25. Februar dürften darüber entscheiden, ob die Korrektur ausläuft oder sich verstärkt. Anleger warten nicht nur auf die reinen Zahlen, sondern vor allem auf den Ausblick des Managements zur Nachfrageentwicklung im laufenden Jahr.
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