Pharming Group steht nach einem regulatorischen Rückschlag vor einer Bewährungsprobe. Nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassungserweiterung für das Medikament Joenja in einer jüngeren Patientengruppe vorerst gestoppt hat, reagierte auch der Aktienkurs empfindlich. Kann das Unternehmen seine Wachstumsziele für 2026 dennoch erreichen?

  • Kursrutsch unter die Unterstützung bei 1,38 Euro.
  • FDA fordert zusätzliche Daten für pädiatrische Joenja-Zulassung.
  • Strategische Präsentation auf der Oppenheimer-Konferenz am 25. Februar.
  • Auditierte Jahreszahlen 2025 folgen am 12. März.

Charttechnik und regulatorischer Gegenwind

Gestern verlor die Aktie spürbar an Boden und schloss bei 1,33 Euro. Damit wurde der bisherige Aufwärtstrendkanal verlassen und die charttechnische Unterstützung bei 1,38 Euro unterboten. Dieser Vertrauensverlust resultiert primär aus der jüngsten Mitteilung der FDA (Complete Response Letter). Die Behörde verlangt weitere Informationen zu pharmakokinetischen Daten und Testmethoden für den Einsatz von Joenja bei Kindern zwischen vier und elf Jahren.

Während die bestehende Zulassung für Patienten ab zwölf Jahren unberührt bleibt, dämpft die Verzögerung im pädiatrischen Segment die Erwartungen an das kurzfristige Marktpotenzial. Das Management muss nun aufzeigen, wie schnell die regulatorischen Forderungen erfüllt werden können, um den Wachstumspfad nicht zu gefährden.

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Strategische Weichenstellungen im März

In den kommenden Wochen rücken zwei Termine in den Mittelpunkt, die über die weitere Stimmung am Markt entscheiden dürften:

Am 25. Februar werden CEO Fabrice Chouraqui und CMO Anurag Relan auf der „Oppenheimer Healthcare Conference“ präsentieren. Es ist die erste große Gelegenheit seit dem FDA-Bescheid, die Strategie zur Lösung der offenen Fragen gegenüber institutionellen Investoren zu präzisieren.

Am 12. März veröffentlicht das Unternehmen zudem den geprüften Geschäftsbericht für 2025. Vorläufige Zahlen deuteten bereits auf einen Jahresumsatz von rund 376 Millionen Dollar hin, was einem Wachstum von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zahlen bilden das Fundament für die aktuelle Prognose 2026, in der Pharming einen Gesamtumsatz zwischen 405 und 425 Millionen Dollar anpeilt.

Der Fokus der Investoren liegt nun darauf, ob diese Zielmarken trotz der Verzögerungen bei Joenja Bestand haben. Der Geschäftsbericht am 12. März wird hierbei die entscheidende Basis für die Neubewertung der Wachstumsdynamik liefern.

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