IHG Aktie: Diskussionsbedarf
InterContinental Hotels Group hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und die fallen auf den ersten Blick solide aus. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich ein Problem: Das wichtige Amerikageschäft schwächelt spürbar. Anleger dürften sich fragen, ob das nur eine vorübergehende Delle ist oder der Beginn eines größeren Trends.
Der Hotelkonzern steigerte seinen bereinigten Gewinn je Aktie um 16 Prozent auf 501,3 Cent. Zudem öffnete IHG im vergangenen Jahr rekordverdächtige 443 Hotels weltweit. Der Vorstand reagierte mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm über 950 Millionen Dollar für 2026 – nach bereits 900 Millionen Dollar im Jahr 2025. Die Dividende für das Gesamtjahr klettert um 10 Prozent auf 184,5 Cent je Aktie.
Umsatz pro Zimmer bricht ein
Die Kehrseite der Medaille: Im vierten Quartal 2025 sank der Umsatz pro verfügbarem Zimmer in der Region Americas um 2 Prozent – der stärkste Rückgang des gesamten Jahres. Verantwortlich dafür sind laut Unternehmensangaben schwächelnde Buchungen aus dem US-Regierungsbereich sowie rückläufige internationale Einreisen.
Das ist deshalb brisant, weil Amerika traditionell einer der wichtigsten Märkte für IHG darstellt. Ein anhaltender Abwärtstrend dort könnte das Wachstum insgesamt bremsen, selbst wenn andere Regionen stabil bleiben. Die Gesamterlöse stiegen 2025 zwar auf 5,19 Milliarden Dollar, doch die Entwicklung im Schlussquartal dämpft den positiven Gesamteindruck erheblich.
Optimismus für 2026
IHG selbst gibt sich für das laufende Jahr zuversichtlich. Das Management erwartet weniger turbulente Handelsbedingungen in den USA und eine stärkere Nachfrage in der gesamten Branche. Verbraucherumfragen deuten darauf hin, dass Reiseausgaben weiterhin priorisiert werden. Zudem rechnet man mit steigenden Geschäftsreisebudgets, gestützt durch Wirtschaftswachstum, stabile Beschäftigung und weitere Zinssenkungen.
Ein zusätzlicher Nachfrageschub könnte von Großevents wie der FIFA-Weltmeisterschaft ausgehen. Ob diese Prognose aufgeht oder ob sich die Schwäche im Amerikageschäft fortsetzt, bleibt vorerst offen. Anleger werden die kommenden Quartale genau beobachten müssen.
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