IBM treibt den Konzernumbau mit drastischen Schritten voran. Während die Aktionäre der 11 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Confluent zugestimmt haben, klafft bei der Personalstrategie eine tiefe Lücke zwischen den USA und Europa. Kann diese Neuausrichtung den jüngsten Kursrutsch an der Börse beenden?

  • Übernahme: Confluent-Aktionäre billigen 11-Milliarden-Dollar-Fusion.
  • USA: Verdreifachung der Neueinstellungen für Einsteiger geplant.
  • Europa: Massiver Stellenabbau trifft Consulting- und Technologie-Sparten.

Confluent-Übernahme nimmt wichtige Hürde

Die geplante Akquisition der Datenstreaming-Plattform Confluent hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Die Aktionäre stimmten dem Fusionsvertrag mit überwältigender Mehrheit zu. IBM zahlt für die Übernahme rund 31,00 US-Dollar je Aktie in bar.

Der Zukauf gilt als Eckpfeiler für die langfristige Hybrid-Cloud- und KI-Strategie des Konzerns. Nach dem Votum der Aktionäre wird der Abschluss der Transaktion für Mitte 2026 erwartet. Einzige Bedingung sind die noch ausstehenden Genehmigungen der Regulierungsbehörden. Confluent soll künftig als Tochtergesellschaft agieren und das Software-Portfolio von IBM ergänzen.

Gegensätzliche Personalstrategie in USA und Europa

Parallel zur Expansion im Softwarebereich baut IBM seine globale Belegschaft um. In den USA setzt das Unternehmen auf Wachstum und plant für 2026 eine Verdreifachung der Neueinstellungen auf Einstiegsniveau. Dabei verändert sich das Anforderungsprofil: Klassische, repetitive Programmieraufgaben werden zunehmend automatisiert. Stattdessen konzentriert sich IBM auf Rollen, die menschliches Urteilsvermögen und Kundeninteraktion erfordern.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei International Business Machines Corp?

In Europa zeigt sich ein gegenteiliges Bild. Der europäische Betriebsrat bestätigte heute, dass der Konzern im 15. Jahr in Folge Personalabbau-Maßnahmen eingeleitet hat. Die Reduzierungsziele für 2026 liegen demnach doppelt so hoch wie im Vorjahr. Betroffen sind insbesondere die Sparten IBM Consulting und IBM Technology. Arbeitnehmervertreter kritisieren diesen Schritt als deutliche Desinvestition am europäischen Standort zugunsten des US-Marktes.

Marktwert und Ausblick

Anleger reagierten zuletzt zurückhaltend auf die operativen Veränderungen. Die Aktie notierte zum letzten Handelsschluss bei 262,38 US-Dollar. Innerhalb der vergangenen 30 Tage verzeichnete der Titel einen Rückgang von etwa 14,2 Prozent. Die Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf rund 238 Milliarden US-Dollar.

Während das durchschnittliche Kursziel der Analysten mit 325 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Niveau liegt, warnen Leerverkäufer vor einer Diskrepanz zwischen dem KI-Hype und den tatsächlichen Umsatzbeiträgen. Für einkommensorientierte Investoren bleibt die Dividende ein Stabilitätsfaktor: Am 10. März schüttet das Unternehmen 1,68 US-Dollar je Aktie aus.

In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob die Kosteneinsparungen in Europa die massiven Investitionen in den US-Personalaufbau und die Confluent-Integration kompensieren können. Ein wichtiger Indikator für die Hardware-Nachfrage ist zudem der 6. März, wenn die Auslieferung der neuen FlashSystem-Modelle beginnt. Zudem bleibt die finale wettbewerbsrechtliche Freigabe der Confluent-Übernahme der entscheidende Faktor für den Zeitplan der Fusion.

International Business Machines Corp: Kaufen oder verkaufen?! Neue International Business Machines Corp-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:

Die neusten International Business Machines Corp-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für International Business Machines Corp-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

International Business Machines Corp: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...