Kapsch TrafficCom konnte kürzlich einige neue Auftragseingänge für sich verbuchen. Doch wie es scheint, werden positive Effekte davon sich erst im kommenden Geschäftsjahr bemerkbar machen. Im Jahr 2025/26 hingegen droht ein eher ernüchterndes Ergebnis. Das Unternehmen teilte per Ad-Hoc-Mitteilung mit, dass die Prognose deutlich nach unten angepasst wurde.

Wurden ursprünglich noch 450 Millionen Euro an Umsatz in Aussicht gestellt, sollen es nun lediglich noch 420 Millionen Euro werden. Noch deutlicher fallen die Anpassungen beim Ebit aus, welches bei rund sieben Millionen statt der zuvor erwarteten 25 Millionen Euro liegen soll.

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Gegenwind für Kapsch TrafficCom

Das österreichische Unternehmen begründet die niedrigeren Erwartungen mit einer unerwarteten Schwäche im Mautbereich sowie einigen Verzögerungen bei wichtigen Projekten. Optimisten erkennen darin also letztlich nur eine Verzögerung von in Aussicht gestellten Umsatzsprüngen. Leider konnte diese Lesart sich am Montag an der Börse aber nicht durchsetzen.

Die Anteilseigner reagierten sichtlich enttäuscht auf die geringere Prognose und die Kapsch TrafficCom-Aktie stürzte in Wien um 6,8 Prozent auf 5,78 Euro ab. Damit hat sich ein vorheriger Erholungsversuch schon wieder in Luft aufgelöst und die Bären kratzen am 52-Wochen-Tief von 5,64 Euro, welches erst vor rund vier Wochen etabliert wurde.

Hier scheint Geduld gefragt zu sein

So die Ausführungen von Kapsch TrafficCom zutreffen mögen und die niedrigeren Umsätze sich hauptsächlich auf Verzögerungen zurückführen lassen, gibt es aus Anlegersicht noch keinerlei Grund zur Panik. In einem solchen Fall könnte sogar glatt von einer Einstiegschance die Rede sein. Allerdings gibt es für einen positiven Ausgang leider keine Garantie. Zudem dürfte es den Anlegern eher schwerfallen, den Zukunftsversprechen Glauben zu schenken, kurz nachdem eine vorherige Prognose deutlich verfehlt wurde.

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