BP Aktie: Unruhe vor Zahlen
Bei BP kommt ausgerechnet vor dem nächsten Quartalsbericht ein zusätzlicher Störfaktor auf den Tisch. In der wichtigen US-Raffinerie Whiting haben Gewerkschaftsarbeiter ein Angebot des Managements abgelehnt. Das erhöht den Verhandlungsdruck – und damit das Risiko von operativen Reibungsverlusten in einem ohnehin sensiblen Geschäft. Streitpunkt: Whiting-Raffinerie
Im Zentrum steht die Whiting-Raffinerie, ein bedeutender Baustein in BPs US-Downstream. Laut Berichten vom Wochenende verweigerten die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten eine von BP America vorgelegte Übergangslösung. Konkret ging es um eine 28-tägige Verlängerung des bestehenden Arbeitsabkommens. Das Angebot wurde am 30. Januar eingereicht, die Ablehnung wurde am 31. Januar bekannt. Damit steigt der Druck auf die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag.
