Energiekontor Aktie: Deal zum Jahresende
Energiekontor hat 2025 mit einem handfesten Projektverkauf abgeschlossen – und damit gleich doppelt geliefert: Zwei Windparkprojekte gehen an einen bekannten Käufer, während parallel das Aktienrückkaufprogramm weiterläuft. Das zeigt, wie stark der Projektmotor zuletzt lief. Doch wie viel davon landet am Ende tatsächlich in den Jahreszahlen?
Windparks gehen an illwerke vkw
Verkauft wurden die Onshore-Projekte Haberloh und Heidkrug im Landkreis Verden (Niedersachsen) mit zusammen rund 93 Megawatt. Die schlüsselfertige Übergabe ist für Ende 2027 vorgesehen. Beide Projekte hatten im Mai 2025 einen Zuschlag in der EEG-Ausschreibung der Bundesnetzagentur erhalten.
Wichtig: Der Käufer ist nicht neu im Energiekontor-Kosmos. illwerke vkw hatte bereits 2021 den Windpark Völkersen übernommen. Mit den neuen Projekten in unmittelbarer Nachbarschaft wächst das Portfolio am Standort laut Mitteilung auf rund 104 Megawatt.
Die wichtigsten Fakten zum Deal:
- Käufer: illwerke vkw AG (Österreich)
- Projekte: Haberloh (ca. 79 MW) und Heidkrug (ca. 14 MW)
- Gesamtleistung: ca. 93 MW
- Geplante Anlagen: 13 Vestas V162-7.2
- Übergabe: Ende 2027
- Erwarteter Jahresertrag: ca. 220 GWh (mehr als 66.000 Haushalte rechnerisch)
Sieben Projektverkäufe – und Aktienrückkäufe
Mit dem jüngsten Abschluss beendet Energiekontor das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben mit insgesamt sieben Projektverkäufen und 14 Financial Closes. Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter, das im Juli 2025 gestartet wurde: In der Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 kaufte das Unternehmen 1.306 Aktien zurück. Seit Start des Programms summiert sich das auf 33.750 Aktien.
An der Börse spiegelt sich zuletzt eher ein gemischtes Bild: Am Freitag schloss die Aktie bei 38,05 Euro (-1,04%). Auf 30 Tage steht ein Plus von 5,84%, auf 12 Monate jedoch ein Minus von 12,83%. Auffällig ist der RSI von 20,8, der auf eine stark überverkaufte Lage hindeutet.
Nächster Termin: 31. März
Konkreter Ankerpunkt für Anleger ist der 31. März 2026: Dann will Energiekontor die finalen Geschäftszahlen für 2025 vorlegen. Spätestens dort wird sichtbar, wie sich die sieben Projektverkäufe und die Financial Closes im Zahlenwerk niederschlagen – und welchen finanziellen Beitrag der Jahresend-Deal tatsächlich geleistet hat.
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