Step Finance, eine Plattform zur Portfolio-Verwaltung im Solana-Netzwerk, meldet einen schwerwiegenden Angriff auf ihre Treasury-Wallets. Am 31. Januar 2026 erbeuteten Angreifer 27 Millionen US-Dollar – ein herber Rückschlag für das DeFi-Projekt. Wie konnte es dazu kommen?

Treasury-Wallets geknackt

Step Finance bestätigte den Vorfall über seinen offiziellen X-Account. Die Angreifer verschafften sich Zugang zu den Treasury-Wallets und transferierten laut Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK insgesamt 261.854 SOL, nachdem diese zunächst entstaket wurden.

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Details zur Angriffsmethode nennt Step Finance bislang nicht. Die Plattform hat Cybersecurity-Firmen zur Unterstützung der Ermittlungen hinzugezogen. Unklar bleibt, ob auch Nutzerfonds betroffen sind.

STEP-Token bricht ein

Der Markt reagierte drastisch. Der Governance-Token STEP verlor innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden über 80 Prozent an Wert. Der Absturz fiel zeitlich mit einem allgemeinen Krypto-Markteinbruch zusammen.

Step Finance betreibt einen Validator-Node auf Solana und nutzt die Einnahmen daraus für Token-Rückkäufe – ein Mechanismus, der durch den Treasury-Verlust massiv beeinträchtigt wird.

Was macht Step Finance?

Step Finance fungiert als DeFi-Aggregator, der Yield Farms, LP-Token und DeFi-Positionen nahezu aller Solana-Protokolle in einem Dashboard bündelt. Seit der Gründung 2021 hat die Plattform ihr Angebot erweitert:

  • SolanaFloor: Medienportal für Solana
  • Solana Crossroads: Jährliche Community-Konferenz
  • Remora Markets: Ende 2024 übernommen, soll tokenisierten Aktienhandel auf Solana ermöglichen

Kontext: Solana zieht institutionelles Kapital an

Der Vorfall fällt in eine Phase wachsenden institutionellen Interesses. Ondo Global Markets brachte am 21. Januar über 200 tokenisierte US-Aktien und ETFs auf Solana. WisdomTree erweiterte am 28. Januar den Zugang zu tokenisierten Fonds. Solana Mobile schloss am 20./21. Januar den SKR-Token-Airdrop an Seeker-Nutzer ab.

Die Blockchain-Infrastruktur selbst gilt als stabil. Im Dezember 2025 wurden zwar potenzielle Schwachstellen im Gossip-Message-Handling identifiziert, diese wurden aber in Zusammenarbeit mit Anza, Firedancer, Jito und der Solana Foundation behoben – ohne bekannte Ausnutzung im Netzwerk.

Der Step-Finance-Vorfall scheint ein protokollspezifisches Versagen zu sein, kein Netzwerkproblem. Die Untersuchungen laufen. Ob und wie verlorene Mittel zurückgeholt werden können, ist offen.

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