Nach einem dynamischen Jahresauftakt hat die Aixtron-Aktie zuletzt spürbar an Fahrt verloren und auf Wochensicht über 8 Prozent eingebüßt. Doch dieser Rücksetzer kurz vor den wichtigen Jahreszahlen könnte für antizyklische Anleger interessant sein. Bietet das aktuelle Kursniveau eine Einstiegsgelegenheit oder sollten Investoren vor der Bilanzvorlage an der Seitenlinie bleiben?

Hier sind die wichtigsten Fakten für die neue Woche:

  • Termin-Fokus: Am 26. Februar 2026 veröffentlicht Aixtron den Jahresfinanzbericht 2025.
  • Kursentwicklung: Trotz des jüngsten Rückgangs auf 19,36 Euro liegt die Aktie auf 30-Tage-Sicht noch knapp 12 Prozent im Plus.
  • Technische Lage: Mit einem RSI von 25,1 signalisiert der Markt eine überverkaufte Situation.

Gewinnmitnahmen nach der Rally

Der Start in das Jahr 2026 verlief für den Halbleiter-Ausrüster zunächst vielversprechend, gipfelnd in einem 52-Wochen-Hoch von 21,37 Euro am 6. Januar. Die jüngste Korrektur auf unter 20 Euro spiegelt Gewinnmitnahmen und eine gewisse Nervosität vor den anstehenden Unternehmensdaten wider. Dass der Kurs dabei technisch in einen überverkauften Bereich gerutscht ist, könnte kurzfristig orientierte Händler auf den Plan rufen, ändert aber nichts an der fundamentalen Wartehaltung des Marktes.

Worauf es Ende Februar ankommt

Der Blick der Anleger richtet sich nun fast ausschließlich auf den 26. Februar. Der anstehende Jahresfinanzbericht wird die Weichen für die mittelfristige Kursentwicklung stellen. Nach dem angepassten Ausblick vom vergangenen Oktober liegt das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer auf der Profitabilität.

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Entscheidend für eine nachhaltige Trendwende nach oben sind drei Faktoren:
1. Auftragslage: Eine Stabilisierung der Bestellungen ist essenziell, um Wachstumssorgen zu zerstreuen.
2. Margen: Investoren erwarten den Nachweis, dass die Profitabilität trotz Sektor-Gegenwind verteidigt werden kann.
3. Prognose 2026: Der Ausblick des Managements wiegt schwerer als der Rückblick auf 2025.

Gespaltenes Marktumfeld

Operativ bewegt sich Aixtron in einem zweigeteilten Markt. Während der Ausbau von KI-Rechenzentren die Nachfrage nach Optoelektronik stützt, schwächelt der Bereich Leistungselektronik weiterhin. Diese Diskrepanz macht die Aktie anfällig für Schwankungen, die durch geopolitische Nachrichten oder Investitionsentscheidungen großer Chiphersteller ausgelöst werden.

Fazit

Bis zur Veröffentlichung der Zahlen am 26. Februar dürfte die Volatilität hoch bleiben. Ein positiver Impuls durch einen soliden Ausblick für 2026 wäre notwendig, um den Kurs wieder in Richtung des Jahreshoch anzugreifen; enttäuschende Signale beim Auftragseingang könnten hingegen die Unterstützung im Bereich des 50-Tage-Durchschnitts (18,92 Euro) testen.

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