Volkswagen Aktie: Ruhepause
Die Volkswagen-Aktie dümpelt dahin. Während andere Autowerte mit markanten Nachrichten auf sich aufmerksam machen, herrscht in Wolfsburg derzeit Funkstille. Keine Quartalsüberraschung, keine strategische Kurskorrektur, keine Analystenbewertung mit Signalwirkung. Die Anleger warten – und richten ihre Aufmerksamkeit auf konkrete Termine in den kommenden Monaten.
Wichtige Fakten im Überblick:
- Aktie notiert bei 102,70 Euro, rund 7% unter dem Jahreshoch
- Nächster Katalysator: Geschäftsbericht 2025 am 10. März
- RSI von 27,8 deutet auf überverkaufte Lage hin
- Volatilität liegt mit knapp 25% im erhöhten Bereich
Terminkalender rückt in den Fokus
Der 10. März 2026 ist der entscheidende Termin. An diesem Tag legt Volkswagen den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vor. Diese Zahlen werden erstmals ein vollständiges Bild der operativen und finanziellen Entwicklung des vergangenen Jahres liefern. Gleichzeitig dürfte das Management Hinweise auf die strategische Ausrichtung geben – insbesondere zur Elektrifizierung und zum China-Geschäft.
Die weiteren Quartalsberichte folgen im gewohnten Rhythmus: Am 30. April kommt die Zwischenmitteilung für Q1 2026, am 23. Juli der Halbjahresbericht und am 29. Oktober die Q3-Zahlen. Jeder dieser Termine bietet die Chance, die Performance im laufenden Jahr zu bewerten.
Branchendynamik als Herausforderung
Der gesamte Sektor steht unter Anpassungsdruck. Elektromobilität, Software-definierte Fahrzeuge und verschärfter Wettbewerb – vor allem aus China – prägen das Umfeld. Volkswagen muss zeigen, dass die Transformation gelingt und die Margen trotz hoher Investitionen nicht weiter unter Druck geraten.
Die technische Situation der Aktie signalisiert eine überverkaufte Lage. Mit einem RSI von 27,8 liegt der Wert deutlich unter der kritischen Marke von 30. Historisch gesehen erhöht dies die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung – sofern die fundamentalen Rahmenbedingungen stimmen.
Ohne frische Impulse bleibt die Aktie in der Warteschleife. Der Geschäftsbericht am 10. März wird zeigen, ob Volkswagen die nötigen Fortschritte erzielt hat, um die Anleger wieder zu überzeugen.
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