Nordex Aktie: Zahlen im Blick
Nach dem turbulenten Januar rückt bei Nordex ein Termin in den Vordergrund, der die Richtung für die nächsten Wochen vorgeben dürfte: der Jahresfinanzbericht. Denn zuletzt meldete der Windanlagenbauer mehrere neue Aufträge – jetzt wollen Anleger sehen, ob sich das auch in den Kennzahlen niederschlägt. Kommt damit die nächste Bestätigung für den operativen Trend?
- Nächster wichtiger Termin: Jahresfinanzbericht 2025 am 25. Februar 2026
- Weiterer Termin: Quartalsmitteilung Q1 2026 am 27. April 2026
- Schlusskurs Freitag: 33,80 Euro, nur 1,69% unter dem 52‑Wochen‑Hoch (34,38 Euro)
- Entwicklung: +16,07% in 30 Tagen, +198,06% in 12 Monaten
Diese Kennzahlen dürften den Ton setzen
Im Mittelpunkt der kommenden Veröffentlichung stehen aus Anlegersicht vor allem zwei Punkte: Auftragseingänge und die allgemeine Geschäftsentwicklung im zurückliegenden Zeitraum. Genau diese Daten liefern Hinweise darauf, wie belastbar die jüngsten Meldungen aus dem operativen Geschäft sind – und wie Nordex im aktuellen Marktumfeld positioniert ist.
Passend dazu zeigt der Kurs bereits viel Optimismus: Mit 33,80 Euro notiert die Aktie nahe am jüngsten 52‑Wochen‑Hoch. Gleichzeitig liegt der Kurs deutlich über dem 50‑Tage‑Durchschnitt (30,55 Euro). Das unterstreicht die Dynamik der letzten Wochen, auch wenn der RSI (14 Tage) bei 32 auf eine spürbar abgekühlte kurzfristige Stärke hindeutet.
Aufträge als Rückenwind – Branche bleibt Zünglein an der Waage
Im Januar 2026 kamen mehrere Impulse aus dem Auftragsbuch: Nordex erhielt unter anderem eine Bestellung über 33 Turbinen mit zusammen rund 224 MW vom Entwickler UKA für verschiedene Windparks in Deutschland. Zusätzlich wurde eine mehrjährige Rahmenvereinbarung mit VERBUND Green Power über Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 700 MW unterzeichnet. Solche Meldungen sind wichtig, weil sie den Blick auf die künftige Auslastung lenken.
Gleichzeitig bleibt der Sektor im bekannten Spannungsfeld: steigende Nachfrage nach sauberer Energie auf der einen Seite, Herausforderungen bei Lieferketten und Projektkosten auf der anderen. Für Nordex kann zudem eine positive Entwicklung der Rahmenbedingungen – etwa durch politische Initiativen zur Förderung erneuerbarer Energien und eine robuste globale Nachfrage – zum entscheidenden Treiber werden.
Am 25. Februar liefert der Jahresfinanzbericht für 2025 den konkreten Abgleich zwischen den zuletzt starken Auftragssignalen und den harten Zahlen – und am 27. April folgt mit der Q1‑Mitteilung der nächste Prüfstein für den Jahresstart 2026.
Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 01. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








