Barrick Mining Aktie: Goldpreis-Einbruch schockt
Der 30. Januar 2026 war kein guter Tag für Barrick Mining: Die Aktie des kanadischen Goldriesen stürzte an der NYSE um rund 12 Prozent auf 45,79 US-Dollar ab, in Toronto ging es 11,33 Prozent auf 62,24 CAD bergab. Auslöser war ein massiver Ausverkauf am Goldmarkt, nachdem US-Präsident Trump Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominiert hatte. Was bedeutet das für den Konzern – und wie geht es weiter?
Goldpreis verliert 9 Prozent an einem Tag
Die Nominierung von Warsh beruhigte die Märkte, da Anleger zuvor eine inflationäre Geldpolitik befürchtet hatten. Die Folge: Gold verlor am 30. Januar etwa 9 Prozent – und riss Minenaktien wie Barrick mit in die Tiefe. Dabei hatte das Edelmetall 2025 noch eine Rekordfahrt hingelegt: Rund 65 Prozent Plus, die stärkste Jahresperformance seit über vier Jahrzehnten. Barrick profitierte überproportional und legte im selben Zeitraum um 160 Prozent zu.
Noch Anfang der Woche hatte Gold ein Allzeithoch über 5.500 US-Dollar pro Unze markiert. Der Absturz kam entsprechend abrupt. Getrieben worden war die Rally von Zentralbankkäufen, geopolitischen Spannungen und Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik. Nun dreht die Stimmung – zumindest vorerst.
Quartalszahlen am 5. Februar im Fokus
Am Donnerstag, 5. Februar 2026, legt Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Im dritten Quartal hatte der Konzern die Erwartungen knapp übertroffen: 0,58 US-Dollar Gewinn je Aktie bei Erlösen von 4,19 Milliarden Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Barrick mit einer Goldproduktion zwischen 3,15 und 3,5 Millionen Unzen bei All-in-Kosten von 1.460 bis 1.560 Dollar je Unze. Bei Kupfer liegen die Ziele bei 200.000 bis 230.000 Tonnen. Investoren werden genau hinsehen, wie sich die Margen bei den zuletzt extremen Goldpreisen entwickelt haben – und wie das Management die jüngste Korrektur einordnet.
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Strategische Weichenstellungen laufen
Barrick befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung. Ab 1. März 2026 übernimmt Helen Cai als neue Finanzchefin. Sie folgt auf Graham Shuttleworth, der nach sieben Jahren das Unternehmen verlässt. Cai sitzt seit November 2021 im Verwaltungsrat und bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Investment Banking und M&A mit, unter anderem bei Goldman Sachs.
Strategisch spannend: Ende 2025 kündigte Barrick an, einen möglichen Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktiva zu prüfen. Zudem wurden im Dezember die Transaktionen für Tongon und Hemlo abgeschlossen. Auf dem Earnings Call dürfte es Fragen zu diesen Plänen hageln.
Ausblick bleibt volatil
Trotz der jüngsten Korrektur sehen Analysten wie JPMorgan Gold auf dem Weg in Richtung 5.000 US-Dollar bis Ende 2026. Die Bank stufte Barrick mit "Overweight" ein und verwies auf Bewertungsvorteile gegenüber Wettbewerbern. Doch die Volatilität bleibt hoch: Der 30-Tage-Wert liegt bei annualisierten 43,98 Prozent, der RSI bei niedrigen 28,4 – ein überverkauftes Signal.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Goldpreis-Einbruch nur eine technische Korrektur war oder der Beginn einer längeren Konsolidierung. Für Barrick steht und fällt viel mit der weiteren Entwicklung des Edelmetalls.
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