BASF Aktie: EPA-Zulassung beflügelt
BASF erhält US-Zulassung für das Agrarprodukt Engenia bis 2027. Der Konzern profitiert zudem von einer aufhellenden Konjunktur in Europa und einem überraschend starken Free Cashflow.
BASF erhält US-Zulassung für das Agrarprodukt Engenia bis 2027. Der Konzern profitiert zudem von einer aufhellenden Konjunktur in Europa und einem überraschend starken Free Cashflow.
Strabag sichert sich gleich 12. 000 Quadratmeter beim Projekt "B'Ella Berlin" und siedelt dort künftig vorzeigbar sein lokales Hauptquartier an.
Volkswagen geht in den März mit einem klaren Erwartungsdruck. Nicht wegen neuer Schlagzeilen, sondern weil der Konzern in den kommenden Wochen mehrere Termine hat, bei denen Investoren endlich belastbare Updates zu Kosten, Marge und Cashflow sehen wollen. In einem ohnehin nervösen europäischen Autosektor wird damit ausgerechnet der Kalender zum Taktgeber. Worauf es jetzt ankommt:
- Fortschritt beim Effizienzprogramm und konkrete Schritte zur Kostensenkung
- Hinweise zur Margenentwicklung und zur Cashflow-Situation
- Tempo und Substanz der China-Strategie („In China für China“)
Jahrespressekonferenz als Schlüsseltermin
Der wichtigste kurzfristige Katalysator steht schon Anfang März an: Auf der Jahrespressekonferenz am 9. März präsentiert der Vorstand die detaillierten Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres und dürfte auch einen Ausblick auf das laufende Jahr geben.
Geopolitische Spannungen spielen dem Unternehmen in die Karten. Die USA kündigten jüngst ein massives Lagerhaltungsprogramm für kritische Mineralien an, was die Bedeutung sicherer Lieferketten abseits von China unterstreicht. Doch während der externe Rückenwind zunimmt, steht der Konzern intern vor einer Zäsur: Gelingt der Spagat zwischen operativem Ausbau und dem angekündigten Führungswechsel?
"Project Vault" stützt den Sektor
Das beherrschende Thema für Anleger ist aktuell die US-Initiative "Project Vault". Das Anfang Februar 2026 verkündete Programm umfasst ein Volumen von 12 Milliarden US-Dollar und zielt darauf ab, strategische Vorräte an kritischen Mineralien anzulegen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von geopolitischen Rivalen zu reduzieren. Marktbeobachter sehen Lynas in diesem Szenario als zentralen strategischen Vermögenswert.
Für Nel ASA beginnt eine entscheidende Phase der Berichterstattung. Der norwegische Wasserstoff-Spezialist legt am 26. Februar 2026 seine Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vor. Nach mehreren strategischen Entwicklungen Ende des vergangenen Jahres liefert dieser Termin das erste umfassende finanzielle Bild und könnte Aufschluss darüber geben, wie sich das Unternehmen im anhaltend schwierigen Marktumfeld behauptet. Der Fahrplan für Anleger
Der Finanzkalender des Unternehmens ist in den kommenden Wochen eng getaktet. Den Auftakt macht der Jahresbericht am 26. Februar. Bereits am 10. April 2026 folgt die Hauptversammlung, bevor am 22. April der Bericht zum ersten Quartal 2026 veröffentlicht wird.
Der Pharmariese Novo Nordisk erwartet für 2026 einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang, was zu einem massiven Kursverfall führte. Ein intensiver Preiskampf in den USA drückt die Margen.
Infineon platziert erfolgreich eine 2-Milliarden-Euro-Anleihe, die vierfach überzeichnet war. Die Mittel sind für Wachstumsinvestitionen in KI und Rechenzentren vorgesehen.
Nach der Übernahme durch XRG läuft das Squeeze-out-Verfahren für Covestro. Die Prime-Standard-Notierung endet, erste operative Kooperationen mit dem neuen Eigentümer sind bereits geschlossen.
Die Lufthansa-Aktie notiert auf einem neuen 52-Wochen-Hoch, obwohl sich die geplante Aufstockung der ITA-Beteiligung wegen eines Streits um Bonuszahlungen verzögert.
Die US-Großbank Morgan Stanley überschreitet die 8-Prozent-Schwelle bei Mercedes-Benz, hält den Großteil jedoch über Derivate. Das Unternehmen setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort.
IBM erhält einen Vertrag im US-Raketenabwehrprogramm SHIELD mit einem Volumen von bis zu 151 Milliarden US-Dollar. Der Tech-Konzern liefert KI-Lösungen für die nationale Sicherheit und baut sein Regierungsgeschäft aus.
Ocugen stärkt seine Führung mit einer erfahrenen CFO und fokussiert sich auf die Einreichung des ersten Zulassungsantrags für seine Gentherapie OCU400 noch in diesem Jahr.
Der chinesische Sportartikelriese Anta Sports sorgt mit dem Erwerb von knapp 30 Prozent an Puma für Aufsehen an den Märkten. Besonders der Kaufpreis lässt aufhorchen: Die Chinesen zahlen einen massiven Aufschlag auf den aktuellen Börsenwert des kriselnden deutschen Unternehmens. Mitten in einer tiefgreifenden Restrukturierung wirft dieser strategische Einstieg die Frage auf, ob der neue Großaktionär Potenziale sieht, die der breite Markt derzeit ignoriert. Einstieg mit deutlicher Prämie
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Anta Sports übernimmt ein Paket von 29,06 Prozent von der Groupe Artémis und zahlt dafür 1,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Preis von 35 Euro je Aktie. Zum Vergleich: Zuletzt notierte das Papier laut Yahoo Finance lediglich bei rund 22,45 Euro.
Nach der Übernahme des ESG-Softwareanbieters Plan A übernimmt dessen Gründerin Lubomila Jordanova die Führung bei Diginex. Visa und Deutsche Bank steigen als neue Aktionäre ein.
Barrick Gold verzeichnet trotz Rekordgewinn und höherer Dividende Widerstand von Partner Newmont gegen die geplante Ausgliederung der US-Assets. Analysten sind über die Auswirkungen uneins.
Der Pharma-Verpackungsspezialist Gerresheimer veröffentlicht am 26. Februar den Jahresabschluss 2025. Der Bericht liefert Klarheit zu Führungswechsel, BaFin-Prüfung und dem geplanten Verkauf des Moulded-Glass-Geschäfts.
IREN verzeichnet hohen Nettofehlbetrag von 155 Millionen Dollar, während die neue KI-Sparte stark wächst. Der Umbau vom Bitcoin-Miner zum KI-Infrastrukturanbieter zeigt erste Erfolge, aber auch hohe Kosten.
Die Privatbank Berenberg erhöht das Kursziel für Allianz auf 459 Euro, nachdem der Versicherer sein operatives Wachstum über Plan steigern konnte. Die nächsten Termine sind die Jahreszahlen Ende Februar und die Dividendenzahlung im Mai.
D-Wave Quantum fokussiert sich auf die Umsetzung großer Verträge und die Integration neuer Gate-Model-Technologien, um im Quantencomputing-Markt zu wachsen. Der nächste Quartalsbericht im März 2026 wird aufschlussreich sein.
UnitedHealth muss sich auf härtere Spielregeln einstellen. Strengere staatliche Erstattung und mehr regulatorische Kontrolle drücken auf das Medicare-Advantage-Geschäft – lange ein zentraler Wachstumstreiber. Während Cigna heute nach starken Quartalszahlen zulegt, bleibt bei UnitedHealth vor allem die gedämpfte Umsatzperspektive für 2026 das Thema. Woran hakt es konkret? Vor allem daran, dass die erwarteten Zahlungen im staatlich geprägten Geschäft kaum steigen – und der Konzern seine Kostenstruktur entsprechend nachschärfen muss. Wichtige Fakten auf einen Blick
- Umsatz 2025: 447,6 Mrd. USD (+12% zum Vorjahr)
- Umsatzprognose 2026: rund 440 Mrd. USD (ca. -2%)
- Ziel für bereinigtes EPS 2026: mindestens 17,75 USD (nach 16,35 USD)
- Strategischer Schritt: Rückzug aus Medicare-Advantage-Plänen in 109 US-Countys (rund 180.
Der Halbleiterausrüster ASML setzt sein milliardenschweres Rückkaufprogramm um und kaufte in einer Woche Anteile für 125 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen stützt sich auf starke Jahreszahlen und erwartet weiteres Wachstum durch die KI-Nachfrage.
Bei Evotec rückt ein klarer Termin in den Vordergrund: der nächste Jahresfinanzbericht. Anleger wollen dann vor allem schwarz auf weiß sehen, wie sich das Geschäft entwickelt hat – und was das Management für das laufende Jahr in Aussicht stellt. Denn in der Biotech-Welt zählen nicht nur Ideen, sondern messbare Fortschritte und belastbare Ausblicke. Wichtig für die nächsten Wochen:
- Jahresfinanzbericht: voraussichtlich am 8. April 2026
- Fokus der Investoren: operative Entwicklung, Effizienz der F&E-Plattform und Fortschritte in Partnerschaften
Worauf es im Bericht ankommt
Im Zentrum steht die operative Entwicklung und die Frage, wie effizient Evotec seine Forschungs- und Entwicklungsplattform nutzt.
Der Cloud-Riese streicht Stellen in der KI-Sparte, sichert sich aber einen großen Regierungsauftrag. Die Aktie leidet, während die Quartalszahlen am 25. Februar Klarheit bringen sollen.
Nach einem ereignisarmen Handelstag richten sich die Blicke bei BMW nun nach vorn. Ohne akute Unternehmensnachrichten rückt die langfristige Strategie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Anleger warten auf Bestätigung, ob der Münchner Autobauer seine starke Performance aus dem Vorjahr in den kommenden Monaten halten kann. Der Fokus liegt auf der „Neuen Klasse“
Der Markt achtet genau auf die Nachhaltigkeit der jüngsten Erfolge. Nach einem starken Jahr 2025 in den Kernmärkten Europa und USA müssen die Münchner beweisen, dass diese Dynamik kein Einmaleffekt war. Im Mittelpunkt steht dabei der teure, aber notwendige Umbau hin zur Elektromobilität. Insbesondere die Fortschritte bei der Einführung der „Neuen Klasse“ gelten als Lackmustest für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der internationalen Konkurrenz.
Newmont fordert vor einem geplanten Börsengang von Barricks Nordamerika-Assets eine verbesserte Performance im gemeinsamen Nevada-Joint-Venture. Der Zeitplan für den milliardenschweren Spin-off steht unter Druck.