Ocugen rüstet sich personell für die entscheidende Phase der Unternehmensentwicklung. Mit der Ernennung einer erfahrenen Finanzchefin unterstreicht das Biotech-Unternehmen seine Ambitionen für die bevorstehende Zulassungseinreichung. Anleger honorieren den strategischen Schritt und griffen zum Wochenstart zu.

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Neuer Finanzvorstand übernimmt

Am Montag gab das Unternehmen die Verpflichtung von Rita Johnson-Greene als neue Chief Financial Officer (CFO) mit sofortiger Wirkung bekannt. Der Markt reagierte positiv auf die Nachricht: Die Aktie kletterte am Montag um 3,76 Prozent auf 1,38 US-Dollar. Johnson-Greene bringt über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Gesundheitssektor mit, unter anderem durch Führungspositionen bei AstraZeneca und Spark Therapeutics. Der bisherige Finanzverantwortliche, Ramesh Ramachandran, verbleibt als Chief Accounting Officer im Unternehmen.

Fokus auf Zulassung

Der Zeitpunkt der Personalentscheidung ist bewusst gewählt. Das Management bestätigte das strategische Ziel, noch im laufenden Jahr 2026 den ersten von drei geplanten Zulassungsanträgen (Biologics License Applications) einzureichen. Im Zentrum steht dabei der Gentherapie-Kandidat OCU400 zur Behandlung von Retinitis pigmentosa. Dies markiert für Ocugen den kritischen Übergang von der klinischen Entwicklung hin zur potenziellen Kommerzialisierung. Weitere Anträge sind laut Unternehmensangaben erst für 2027 und später vorgesehen.

Finanzielle Basis gestärkt

Um die kostspieligen regulatorischen Prozesse zu finanzieren, hat das Unternehmen kürzlich seine Bilanz aufgebessert. Erst Ende Januar 2026 schloss Ocugen eine Kapitalerhöhung ab, die Bruttoerlöse von rund 22,5 Millionen US-Dollar in die Kassen spülte. Mit der neu formierten Führungsriege und frischer Liquidität liegt der operative Fokus nun vollständig auf der erfolgreichen Einreichung der OCU400-Daten in den kommenden Monaten.

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