IBM Aktie: Gigantischer Rüstungs-Deal
IBM sorgt für Aufsehen an der Wall Street: Der Technologie-Konzern hat sich einen Platz im prestigeträchtigen SHIELD-Programm der US-Raketenabwehr gesichert. Mit einem Vertragsvolumen (Ceiling) von bis zu 151 Milliarden US-Dollar stellt sich für Marktbeobachter die Frage: Entwickelt sich der Tech-Riese nun still und leise zu einem neuen Schwergewicht im Verteidigungssektor?
Künstliche Intelligenz für die nationale Sicherheit
Das Programm der Missile Defense Agency zielt darauf ab, die US-Landesverteidigung durch innovative Technologien schneller und agiler zu machen. IBM wurde hierbei im Rahmen eines sogenannten IDIQ-Vertrags (Indefinite-Delivery/Indefinite-Quantity) ausgewählt.
Im Kern der Zusammenarbeit steht die Integration von künstlicher Intelligenz in militärische Abläufe. IBM soll laut Unternehmensangaben KI-gestützte Sensorik, Governance-Frameworks und Sicherheitsstandards auf "Mission-Grade"-Niveau liefern. Ziel ist es, Einsatzkräften in komplexen Bedrohungslagen schnellere Entscheidungen zu ermöglichen. Susan Wedge, Managing Partner für IBMs US-Bundesmarkt, betonte, dass diese Technologien die Reaktionsfähigkeit der Streitkräfte signifikant erhöhen sollen.
Starke Zahlen im Rücken
Die Nachricht trifft auf eine ohnehin solide Stimmung bei den Anlegern. Erst Ende Januar konnte IBM mit den Zahlen zum vierten Quartal 2025 überzeugen. Der Gewinn pro Aktie lag mit 4,52 US-Dollar deutlich über den Analystenschätzungen von 4,31 US-Dollar – eine positive Überraschung von fast 5 Prozent.
Gestern schloss das Papier an der New York Stock Exchange bei 296,34 US-Dollar. Damit bringt der Konzern aktuell rund 277 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung auf die Waage.
Wichtiger Stichtag für Dividendenjäger
Für Investoren ist der heutige Dienstag von direkter Relevanz: Die IBM-Aktie wird heute ex-Dividende gehandelt. Aktionäre, die das Papier im Depot haben, können sich auf eine Quartalsdividende von 1,68 US-Dollar je Anteilsschein einstellen. Dies erklärt auch optische Kursabschläge zum Handelsstart, die rein technischer Natur sind.
Strategische Ausrichtung
Der SHIELD-Vertrag ist kein isoliertes Ereignis, sondern unterstreicht IBMs wachsende Ambitionen im Regierungsgeschäft. Bereits zuvor sicherte sich das Unternehmen einen Auftrag der britischen Streitkräfte über 320 Millionen Pfund für das Asset-Management-System DEEAMS. Die Strategie, Cloud-Computing und KI verstärkt in den hochsensiblen Verteidigungsbereich zu tragen, scheint Früchte zu tragen.
Der nächste wichtige Termin für eine Bestandsaufnahme ist die vorläufig für den 22. April 2026 angesetzte Bekanntgabe der Ergebnisse des ersten Quartals. Dann wird sich zeigen, ob und wie schnell sich diese Großaufträge in den Auftragsbüchern niederschlagen.
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