Barrick Aktie: Positive Veränderungen!
Barrick Gold präsentiert Rekordzahlen für 2025, doch der geplante Börsengang der nordamerikanischen Assets gerät ins Stocken. Der wichtigste Partner stellt sich quer.
Die Barrick-Aktie (NYSE: B) schloss am Montag bei 46,63 Dollar, ein Plus von 3,3%. Während das Unternehmen seine stärkste finanzielle Performance seit Jahren vorlegt, braut sich ein Konflikt mit Newmont Corporation zusammen. Streitpunkt: die Zukunft des Nevada Gold Mines Joint Ventures.
Newmont fordert Kurswechsel
Barrick will seine nordamerikanischen Goldanlagen in eine separate börsennotierte Einheit („NewCo") ausgliedern. Der IPO ist für Ende 2026 geplant. Das Herzstück: der massive Nevada Gold Mines-Komplex, an dem Newmont mit 38,5% beteiligt ist.
Doch Newmont macht Druck. Laut Berichten vom 9. Februar fordert der Partner, dass Barrick zunächst operative Schwächen und steigende Kosten im Nevada-Joint-Venture beheben muss. Erst dann könne über einen Spinoff gesprochen werden. Newmont beruft sich dabei auf mögliche Blockaderechte.
Die geplante „NewCo" könnte mit über 60 Milliarden Dollar bewertet werden. Barrick plant, 10-15% der Anteile am Markt zu platzieren.
Rekordjahr trotz Gegenwinden
Die operativen Zahlen sprechen für sich. Angetrieben von einem durchschnittlich realisierten Goldpreis von über 3.500 Dollar je Unze stieg der Umsatz 2025 um 31% auf 16,96 Milliarden Dollar.
Der Nettogewinn verdoppelte sich mehr als auf 4,99 Milliarden Dollar. Barrick reagiert mit einer deutlichen Dividendenerhöhung: Die Ausschüttung für das vierte Quartal beträgt 0,42 Dollar je Aktie. Die neue Ausschüttungspolitik sieht vor, 50% des freien Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben. Ex-Dividenden-Datum ist der 27. Februar 2026.
Analysten uneins
Die Reaktionen der Experten fallen gemischt aus. CIBC hebt das Kursziel auf 71 Dollar an und verweist auf langfristige Goldpreisprognosen von 6.000 Dollar je Unze für 2026. UBS senkt das Ziel dagegen auf 55 Dollar, bekräftigt aber die Kaufempfehlung. Citi passt sein Ziel leicht auf 48 Dollar nach oben, bleibt aber neutral.
Die zentrale Frage: Wird der Konflikt mit Newmont den Spinoff verzögern oder zwingt er das Management zu einer strategischen Neuausrichtung? Investoren dürften in den kommenden Wochen genau beobachten, wie sich die Verhandlungen entwickeln.
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