Barrick will seine Nordamerika-Assets noch dieses Jahr in eine neue Gesellschaft ausgliedern und an die Börse bringen. Doch ausgerechnet Partner Newmont bremst: Erst sollen die gemeinsamen Nevada-Operationen wieder besser laufen. Kann das den Zeitplan für den geplanten Börsengang aus der Spur bringen?

Die wichtigsten Punkte kurz:
- Newmont fordert Verbesserungen im Joint Venture Nevada Gold Mines, bevor Barrick eine Abspaltung vorantreibt
- Newmont könnte laut Berichtslage vertraglich die Einbindung der Nevada-Assets in das IPO-Konstrukt blockieren
- Barrick meldete zuletzt Rekord-Cashflow und erhöhte die Dividende deutlich

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Streitpunkt: Nevada-Joint-Venture

Im Zentrum steht das Joint Venture Nevada Gold Mines, das zu 61,5% Barrick und zu 38,5% Newmont gehört. Laut Berichten von Bloomberg News und BNN Bloomberg drängt Newmont darauf, dass Barrick die operative Unterperformance in Nevada „behebt“, bevor es mit einem Spin-off bzw. einem Börsengang der Nordamerika-Sparte weitergeht.

Barrick plant, die nordamerikanischen Vermögenswerte – potenziell mit einer Bewertung von mehr als 60 Mrd. US-Dollar – später im Jahr 2026 in eine separate Einheit zu bündeln. Newmont verweist dabei auf einen Rückgang von Leistung und Wert des Nevada-Komplexes über die vergangenen sechs Jahre. Und: Wenn die Bedenken nicht ausgeräumt werden, könnte Newmont nach eigener Darstellung die vertragliche Möglichkeit haben, die Aufnahme der Nevada-Assets in die neue Börsennotiz zu verhindern.

Kurs, Analysten und neue Ziele

Trotz der Reibung zeigte sich die Aktie im gestrigen Handel robust. An der NYSE schloss sie am Montag bei 46,63 US-Dollar, ein Tagesplus von 3,26%.

Auch Analysten reagierten – teils in unterschiedliche Richtungen:
- Citi hob am Montag das Kursziel auf 48,00 US-Dollar (zuvor 38,00) an und blieb bei „Neutral“.
- ATB Capital senkte das Kursziel für die kanadische Notiz (TSX: ABX) am Montag auf 94,00 C$ (zuvor 100,00 C$), hielt aber an „Outperform“ fest.

Finanzielle Basis: Rekord-Cashflow und höhere Ausschüttung

Die IPO-Diskussionen kommen direkt nach einem starken Zahlenpaket für 2025. In den am 5. Februar veröffentlichten Ergebnissen meldete Barrick für das vierte Quartal einen Rekord beim operativen Cashflow von 2,73 Mrd. US-Dollar.

Zudem passte das Management die Ausschüttungspolitik an: Künftig soll die Dividende 50% des Free Cashflow entsprechen. Für das vierte Quartal 2025 stieg die Quartalsdividende dadurch auf 0,42 US-Dollar je Aktie. Rückenwind liefert dabei auch das Goldpreis-Umfeld: Das Metall notierte zuletzt – trotz Volatilität – in der Nähe von 5.000 US-Dollar je Unze.

Unterm Strich hängt ein zentraler Baustein der Strategie für Ende 2026 nun an der Frage, ob Barrick die Performance-Themen in Nevada schnell genug adressiert, um den geplanten „NewCo“-Börsengang ohne größere Verzögerung vorzubereiten.

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