BASF Aktie: EPA-Zulassung beflügelt
BASF hat grünes Licht aus Washington erhalten. Die US-Umweltbehörde EPA genehmigte am 6. Februar das Herbizid Engenia für zwei weitere Anbausaisons – ein wichtiger Schritt für die Agrarsparte des Ludwigshafener Chemiekonzerns. Gleichzeitig profitiert die Aktie von einer aufhellenden Konjunkturstimmung in Europa.
Die wichtigsten Fakten:
- EPA-Zulassung für Engenia in den USA bis 2027
- Einsatz gegen über 200 Unkrautarten bei Sojabohnen und Baumwolle
- Sentix-Konjunkturindikator Eurozone steigt auf höchsten Stand seit Juli 2025
- Free Cashflow 2025 deutlich über Prognose bei 1,3 Milliarden Euro
Herbizid mit strengen Auflagen
Die Zulassung ermöglicht US-Farmern den Einsatz von Engenia gegen herbizidresistente Unkräuter wie Palmer-Amaranth und Wasserhanf. Die EPA knüpfte die Genehmigung allerdings an verschärfte Bedingungen. Pro Saison sind maximal zwei Anwendungen erlaubt, bei Temperaturen über 85 Grad Fahrenheit gelten Einschränkungen. Ab prognostizierten 95 Grad ist der Einsatz komplett verboten. Zudem schreibt die Behörde die doppelte Menge an Volatilitätsreduktionsmitteln vor.
Konjunktur und Kostendruck im Fokus
Der Sentix-Konjunkturindikator für die Eurozone kletterte im Februar auf plus 4,2 Punkte – sechs Zähler mehr als im Vormonat und deutlich über den Erwartungen der Analysten. Die positive Entwicklung stützt den chemischen Sektor. Zusätzlichen Rückenwind könnten Berichte über eine mögliche Verlängerung kostenloser CO2-Emissionszertifikate durch die EU geben. Eine solche Maßnahme würde energieintensive Unternehmen wie BASF spürbar entlasten.
Gemischte Bilanz für 2025
Die vorläufigen Zahlen vom 22. Januar zeigten ein gespaltenes Bild. Das bereinigte EBITDA von 6,6 Milliarden Euro verfehlte die eigene Prognosespanne von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro. Der Free Cashflow überraschte hingegen mit 1,3 Milliarden Euro deutlich positiv – die Unternehmensprognose lag bei 0,4 bis 0,8 Milliarden Euro. Treiber war ein drastischer Rückgang der Investitionsausgaben von 6,2 auf 4,3 Milliarden Euro.
Das laufende Aktienrückkaufprogramm erreichte Anfang Februar bereits über 12 Millionen zurückgekaufte Papiere. Am 27. Februar folgen die vollständigen Geschäftszahlen samt Ausblick auf 2026 – dann zeigt sich, welche Impulse das Management von der EPA-Zulassung für die Agrarsparte erwartet.
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