Lynas Rare Earths Aktie: Milliarden-Impuls
Geopolitische Spannungen spielen dem Unternehmen in die Karten. Die USA kündigten jüngst ein massives Lagerhaltungsprogramm für kritische Mineralien an, was die Bedeutung sicherer Lieferketten abseits von China unterstreicht. Doch während der externe Rückenwind zunimmt, steht der Konzern intern vor einer Zäsur: Gelingt der Spagat zwischen operativem Ausbau und dem angekündigten Führungswechsel?
"Project Vault" stützt den Sektor
Das beherrschende Thema für Anleger ist aktuell die US-Initiative "Project Vault". Das Anfang Februar 2026 verkündete Programm umfasst ein Volumen von 12 Milliarden US-Dollar und zielt darauf ab, strategische Vorräte an kritischen Mineralien anzulegen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von geopolitischen Rivalen zu reduzieren.
Marktbeobachter sehen Lynas in diesem Szenario als zentralen strategischen Vermögenswert. Als größter Produzent von separierten seltenen Erden außerhalb Chinas ist das Unternehmen prädestiniert, die US-Verteidigungs- und Industrieanforderungen zu bedienen. Die Finanzierung, größtenteils durch die US Export-Import Bank gestemmt, markiert einen strukturellen Wandel: Westliche Regierungen gehen von einfachen Zuschüssen zu direkter Marktstabilisierung durch Lagerhaltung über.
Ära Lacaze endet
Trotz der positiven Makrodaten müssen Anleger eine interne Übergangsphase bewerten. Das Unternehmen befindet sich nach der Ankündigung vom 13. Januar in einer Übergabephase: Die langjährige CEO Amanda Lacaze wird zum Ende des Geschäftsjahres in den Ruhestand treten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lynas?
Lacaze, die den Turnaround des Unternehmens im letzten Jahrzehnt maßgeblich gestaltete, bleibt bis Juni 2026 an Bord, um eine geordnete Nachfolge zu gewährleisten. Der Fokus liegt nun darauf, ob strategische Projekte wie die Erweiterung der Verarbeitungsanlage in Kalgoorlie und der Ausbau der Produktion schwerer seltener Erden (HRE) in Malaysia reibungslos fortgeführt werden.
Zahlenwerk im Fokus
Der geopolitische Rückenwind bietet zwar eine langfristige Unterstützung, doch kurzfristig verlangt der Markt nach operativen Beweisen. Der nächste wichtige Katalysator sind die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr, die Ende Februar erwartet werden.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Produktionskosten und der Frage, wie Lynas den Inflationsdruck an den Standorten Mt Weld und Kalgoorlie managt. Zudem wird entscheidend sein, wie sich die jüngsten Preisschwankungen bei Neodym-Praseodym (NdPr) auf die Margen ausgewirkt haben und wie die Trennung von Dysprosium und Terbium in Malaysia voranschreitet.
Das US-Programm zieht zwar einen Boden unter die Nachfrageerwartungen, doch die kurzfristige Kursrichtung wird davon abhängen, ob das Unternehmen in den anstehenden Berichten Ende Februar operative Stabilität demonstrieren kann.
Lynas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lynas-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Lynas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lynas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lynas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








