Mercedes-Benz Aktie: Großbank positioniert sich
Zwei Tage vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen rückt die Mercedes-Benz Aktie durch signifikante Bewegungen im Hintergrund in den Mittelpunkt. Während der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fortsetzt, meldet die US-Großbank Morgan Stanley eine massive Ausweitung ihrer Position – allerdings mit einem entscheidenden Detail, das Anleger kennen sollten.
Derivate statt Direktinvestment
Laut einer aktuellen Stimmrechtsmitteilung hat Morgan Stanley die Schwelle von 8 Prozent der Stimmrechte überschritten und hält nun exakt 8,0 Prozent an der Mercedes-Benz Group AG. Ein genauerer Blick auf die Struktur offenbart jedoch die taktische Natur dieses Engagements. Der Anteil physisch gehaltener Aktien ist mit rund 0,1 Prozent verschwindend gering.
Der Großteil der Position, etwa 7,9 Prozent, entfällt auf Finanzinstrumente wie Swaps und Optionen. Diese Konstellation deutet weniger auf ein langfristiges strategisches Investment hin, sondern lässt auf Absicherungsgeschäfte oder kurzfristige Handelsstrategien im aktuellen Marktumfeld schließen.
Rückkaufprogramm stützt Notierung
Parallel zu den institutionellen Verschiebungen tritt der Stuttgarter Autobauer weiterhin selbst als Käufer auf. In der vergangenen Woche erwarb das Unternehmen weitere 714.801 eigene Anteile über die Börse. Die gewichteten Durchschnittskurse lagen dabei zwischen 58,19 Euro und 60,38 Euro.
Seit dem Start des aktuellen Programms im November 2025 hat Mercedes-Benz bereits knapp 9,3 Millionen Aktien zurückgekauft. Diese kontinuierliche Nachfrage sorgt für eine technische Unterstützung des Aktienkurses, der zuletzt im Bereich von 58,30 Euro notierte.
Gegenwind bei der Batteriestrategie
Fundamental wird die Stimmung durch aktuelle Berichte über das Gemeinschaftsunternehmen ACC belastet. Wegen der schwächelnden Nachfrage nach Elektroautos sollen Pläne für Batteriezellfabriken in Kaiserslautern und Italien gestoppt worden sein. Diese Entwicklung stellt die bisherige Investitionsstrategie infrage und dürfte Fragen zur künftigen Skalierung der E-Mobilität aufwerfen.
Die entscheidenden Impulse liefert der Konzern am Donnerstag, den 12. Februar, mit der Vorlage der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025. Marktbeobachter richten ihren Blick dann auf die konkreten Auswirkungen der gestoppten Fabrikpläne auf die Bilanz. Analysten sehen indes noch Luft nach oben: Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei 64,26 Euro, was einem Aufwärtspotenzial von gut 10 Prozent entspricht.
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