SoftBank hat zum vierten Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben – und das fast ausschließlich dank seiner massiven Beteiligung an OpenAI. Der japanische Technologiekonzern hat sich mit einem Investment von rund 34,6 Milliarden Dollar zum größten Einzelaktionär des ChatGPT-Entwicklers aufgeschwungen. Doch die extreme Konzentration auf ein einziges Investment wirft Fragen auf. Kehrtwende nach Verlustphase
Für das Quartal Oktober bis Dezember meldete SoftBank einen Nettogewinn von 248,6 Milliarden Yen (1,62 Milliarden Dollar). Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 369 Milliarden Yen zu Buche. Die Ergebnisse übertrafen dabei einen Teil der Analystenschätzungen, die zwischen einem Gewinn von 1,1 Billionen Yen und einem Verlust von 480 Milliarden Yen schwankten. Die enorme Spannbreite zeigt, wie schwer SoftBanks Investmentportfolio zu bewerten ist.