Rohstoff-Investments gelten oft als volatil, doch bei MP Materials sorgt eine strategische Partnerschaft mit der US-Regierung für neue Fantasie. JPMorgan sieht in dem Abkommen mit dem Verteidigungsministerium eine fundamentale Absicherung des Geschäftsmodells. Analysten werten dies als entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz und sehen deutliches Aufwärtspotenzial für den Titel.

Staatliche Preisuntergrenze als Anker

Bill Peterson, Analyst bei JPMorgan, bestätigte gestern sein "Overweight"-Rating und hob das Kursziel für die Aktie auf 76 US-Dollar an. Gemessen am aktuellen Kursniveau von rund 58 Dollar impliziert dies eine signifikante Chance für Anleger.

Im Zentrum der optimistischen Einschätzung steht nicht die klassische Zyklik des Bergbaus, sondern ein spezifischer Vertragsmechanismus mit dem Pentagon. Ab dem 1. Oktober 2025 greift eine Preisuntergrenze von 110 US-Dollar pro Kilogramm für Neodym-Praseodym (NdPr). Vor dem Hintergrund nationaler Sicherheitsinteressen und dem Bestreben nach Unabhängigkeit bei kritischen Mineralien fungiert diese Vereinbarung als effektive Umsatzgarantie.

Diese Konstruktion entkoppelt MP Materials teilweise von potenziellen Preisverfällen am Rohstoffmarkt. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen voll partizipationsfähig, sollten die Marktpreise die staatliche Untergrenze überschreiten. Analysten beschreiben dieses asymmetrische Chancen-Risiko-Profil als ungewöhnlich attraktiv für den Sektor.

Positive Marktreaktion

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Anleger reagierten gestern erfreut auf die Analyse und schickten die Aktie mit einem Plus von 1,2 Prozent ins Wochenende. Damit setzt sich der positive Trend des laufenden Jahres fort; seit Jahresbeginn 2026 verzeichnet das Papier bereits einen Zuwachs von rund 10,5 Prozent.

Der Fokus liegt nun auf der operativen Skalierung. Während der Regierungsvertrag ein finanzielles Sicherheitsnetz spannt, treibt das Unternehmen den Ausbau seiner Magnetproduktion voran. Solange die Marktpreise robust bleiben, profitiert MP Materials uneingeschränkt, bis die lokale Fertigung im Laufe des Jahrzehnts ihre volle Kapazität erreicht.

Blick auf die Quartalszahlen

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. MP Materials wird am Donnerstag, den 26. Februar 2026, nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 präsentieren. Investoren erwarten dabei vor allem konkrete Updates zu den Produktionsvolumina und den Fortschritten bei der "Independence"-Anlage.

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