Die Nexi Aktie steht vor wegweisenden Wochen, während sich Analysten und Großinvestoren uneins über die Bewertung des Zahlungsdienstleisters zeigen. Während eine Herabstufung den Kurs belastet, sorgt ein prominenter Neueinstieg für Diskussionsstoff. Kann der bevorstehende Capital Markets Day im März die notwendige Klarheit bringen?

Am gestrigen Freitag schloss das Papier in Mailand bei 3,198 Euro, was einem Tagesminus von rund 1,27 Prozent entspricht. Der Titel steht bereits seit einigen Handelstagen unter Druck, was primär auf eine skeptischere Haltung der Analysten von Equita zurückzuführen ist. Diese stuften die Aktie am Mittwoch auf „Hold“ herab und korrigierten das Kursziel auf 4,00 Euro. Als Gründe nannten die Experten die geringe Visibilität beim mittelfristigen Wachstum sowie potenziellen Gegenwind durch anstehende Vertragsverlängerungen im Jahr 2026.

Trotz der Kursverluste, die den Titel in die Nähe seiner 52-Wochen-Tiefs drückten, zeigt sich deutliches institutionelles Interesse. Meldungen vom Mittwoch zufolge hat die britische Bank Barclays eine Beteiligung von etwa 5,1 Prozent an Nexi aufgebaut. Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt als Signal, dass Großinvestoren auf dem aktuellen Niveau durchaus eine Bodenbildung vermuten.

Impulse aus dem Sektor

Zusätzliche Daten lieferte der US-Wettbewerber Euronet Worldwide mit seinen jüngsten Quartalszahlen. Zwar stieg der Umsatz dort um 6 Prozent auf 1,11 Milliarden US-Dollar, doch das bereinigte Ergebnis je Aktie verfehlte die Erwartungen knapp.

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Für Nexi-Anleger unterstreicht dies ein zweigeteiltes Bild: Während die Nachfrage nach digitalen und grenzüberschreitenden Zahlungen strukturell intakt bleibt, stehen die operative Umsetzung und der Schutz der Margen bei globalen Investoren unter intensiver Beobachtung.

Entscheidende Termine im März

Die kommenden Wochen werden für die künftige Ausrichtung des Unternehmens entscheidend sein. Im Fokus stehen dabei insbesondere zwei Daten:

  • 4. März 2026: Sitzung des Verwaltungsrats zur Genehmigung des Jahresabschlusses 2025.
  • 5. März 2026: Capital Markets Day.

Anleger erwarten für diesen Termin aktualisierte Finanzziele für den Zeitraum 2026 bis 2027. Insbesondere die Strategien zur Schuldenreduzierung und zur künftigen Kapitalallokation dürften den weiteren Kursverlauf maßgeblich beeinflussen.

Für das Geschäftsjahr 2026 liegt der Analystenkonsens derzeit bei einem Umsatz von rund 3,69 Milliarden Euro. Ob das Management diese Prognose im März bestätigt oder angesichts des Wettbewerbsdrucks anpasst, wird die Richtung für das restliche Jahr vorgeben. Ein zentraler Punkt bleibt die Cashflow-Generierung, die laut früheren Projektionen 800 Millionen Euro übersteigen soll – eine wesentliche Voraussetzung für die Stabilität der Dividende, die zuletzt 0,25 Euro betrug.

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