Voestalpine Aktie: Ausblick verheißungsvoll!
Weniger Umsatz, aber deutlich mehr Gewinn: Voestalpine trotzt dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und liefert starke Ertragskennzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26. Während die Erlöse sanken, konnte der Stahlkonzern das Ergebnis vor Steuern massiv steigern und die Verschuldung signifikant senken. Greift die Effizienzstrategie früher als erwartet?
- Umsatz: 11,1 Mrd. EUR (-5,1 %)
- EBITDA: ~1,0 Mrd. EUR (+7,2 %)
- EBIT: 473 Mio. EUR (+20,9 %)
- Gewinn vor Steuern: 372 Mio. EUR (+46,5 %)
- Nettoverschuldung: Reduziert auf 1,4 Mrd. EUR
Diskrepanz zwischen Umsatz und Ertrag
Der Umsatzrückgang auf 11,1 Milliarden Euro ist laut Unternehmensangaben primär auf gesunkene Preise und Währungseffekte durch einen schwächeren US-Dollar zurückzuführen. Dass das operative Ergebnis (EBITDA) dennoch auf über eine Milliarde Euro kletterte, unterstreicht die verbesserte Kosteneffizienz des Konzerns. Besonders deutlich wird dies beim Gewinn vor Steuern, der um fast die Hälfte auf 372 Millionen Euro zulegte.
Bilanzielle Stärke kehrt zurück
Ein zentraler Aspekt der aktuellen Zahlen ist die massive Verbesserung der Liquidität. Der operative Cashflow sprang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 53 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro an. Dies ermöglichte es dem Management, die Nettoverschuldung um rund 300 Millionen Euro zu drücken. Mit einer Eigenkapitalquote von nun 50 Prozent und einer auf 18,7 Prozent verbesserten Gearing-Ratio präsentiert sich die Bilanz deutlich robuster als zuletzt.
Licht und Schatten in den Sparten
Operativ zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Die Steel Division profitiert mit einer EBITDA-Marge von über 13 Prozent von einer robusten Nachfrage aus der Automobilindustrie. Auch der Bereich Railway Systems liefert solide Ergebnisse. Dagegen belasten US-Zölle im Röhrengeschäft die Metal Engineering Sparte, deren Marge auf 8,7 Prozent fiel.
Transformation und Ausblick
Die strategische Neuausrichtung verläuft planmäßig. Das "greentec-steel"-Programm zur Umstellung auf Elektrolichtbogenöfen liegt im Zeit- und Budgetrahmen, während Restrukturierungen im Bereich High Performance Metals weitgehend abgeschlossen sind. Der Vorstand bestätigte die Jahresprognose mit einem erwarteten EBITDA zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro. Die Spannbreite resultiert aus noch offenen Details zu einer Transaktion in der High Performance Metals Division, deren Abschluss im laufenden Quartal entscheidend für das Endergebnis sein wird.
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