Stora Enso Aktie: Geplante Abspaltung
Stora Enso treibt den Konzernumbau voran und plant die Abspaltung seiner schwedischen Waldflächen in ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen. Während das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2025 durch volatile Zellstoffpreise belastet wurde, sorgten Bewertungseffekte beim Waldbestand für ein deutliches Plus beim IFRS-Ergebnis. Kann die Fokussierung auf das Kerngeschäft mit Faserverpackungen den langfristigen Wachstumstrend sichern?
- Umsatz 2025: 9,3 Mrd. Euro
- Bereinigtes EBIT: 528 Mio. Euro
- Vorgeschlagene Dividende: 0,25 Euro je Aktie
- Wert des Waldbesitzes: 8,5 Mrd. Euro
- Nächster Quartalsbericht (Q1): 7. Mai 2026
Operative Entwicklung und Sondereffekte
Vor zwei Tagen legte die Gruppe ihre Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Bei einem Gesamtumsatz von 9,3 Milliarden Euro erreichte das bereinigte EBIT 528 Millionen Euro, nach 598 Millionen Euro im Vorjahr. Die Ergebnisentwicklung wurde durch schwankende Zellstoffpreise sowie Anlaufkosten für die neue Kartonlinie am Standort Oulu beeinträchtigt, die das vierte Quartal mit 31 Millionen Euro belasteten.
Das Betriebsergebnis nach IFRS stieg hingegen deutlich auf 942 Millionen Euro an (Vorjahr: 93 Millionen Euro). Dieser Zuwachs ist primär auf die Neubewertung der biologischen Vermögenswerte in Schweden und Finnland zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,88 Euro, während der operative Cashflow mit 897 Millionen Euro solide ausfiel.
Strategische Trennung des Waldbesitzes
Ein zentraler Bestandteil der strategischen Neuausrichtung ist die geplante Ausgliederung der schwedischen Forstflächen in eine separate börsennotierte Gesellschaft bis zum Jahr 2027. Zum Jahresende 2025 wurde der Zeitwert dieser Waldflächen auf 8,5 Milliarden Euro geschätzt, was rechnerisch etwa 10,75 Euro pro Aktie entspricht.
Durch diesen Schritt beabsichtigt die Gruppe, sich verstärkt auf den Sektor der erneuerbaren Materialien zu konzentrieren. Das Kerngeschäft soll künftig verstärkt auf faserbasierten Verpackungslösungen liegen, um fossile Alternativen in den globalen Märkten zu ersetzen. Operative Maßnahmen wie die Übernahme von Junnikkala unterstützen diesen langfristigen Fokus.
Dividende und Ausblick
Trotz des herausfordernden Umfelds schlägt der Verwaltungsrat für das Jahr 2025 eine stabile Dividende von 0,25 Euro je Aktie vor. Die Auszahlung ist in zwei Teilbeträgen für das zweite und vierte Quartal 2026 vorgesehen. Zudem ist der Bericht einer der ersten, der nach den neuen europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) erstellt wurde und einen umfassenden Klimaresilienzplan enthält.
Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung am 24. März in Helsinki über den Dividendenvorschlag abstimmen. Nach einer Ruheperiode ab dem 1. April folgt am 7. Mai die Veröffentlichung des Zwischenberichts für das erste Quartal 2026.
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