Porsche AG Aktie: Wackeliger Balanceakt!
Porsche vollzieht den Generationswechsel in der Führung, doch die Aktie notiert weiterhin nahe dem Jahrestief. Investoren warten auf den operativen Beweis der neuen Strategie.
Porsche vollzieht den Generationswechsel in der Führung, doch die Aktie notiert weiterhin nahe dem Jahrestief. Investoren warten auf den operativen Beweis der neuen Strategie.
Der Augsburger Antriebsspezialist Renk geht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen in die Offensive. Mit einer Reihe von Investoren-Roadshows in Südeuropa und einem entscheidenden Analystengespräch sucht das Management den direkten Dialog mit dem Kapitalmarkt. Angesichts der jüngsten Kurskorrektur von fast 7 Prozent auf Wochensicht warten Anleger auf Bestätigung, dass die Wachstumsstory im Rüstungssektor intakt bleibt. Der Fahrplan für die kommenden Tage:
Dienstag, 3. Februar: Roadshow in Madrid (Oddo BHF)Mittwoch, 4. Februar: Roadshow in Mailand (UniCredit/Kepler Cheuvreux)Donnerstag, 5. Februar: Pre-Close Call und DZ Bank Defense Day in FrankfurtLetzte Chance zur Abstimmung
Der Pre-Close Call am kommenden Donnerstag markiert einen strategisch wichtigen Zeitpunkt. Es ist die letzte Gelegenheit für den Vorstand, vor der gesetzlich vorgeschriebenen "Quiet Period" mit Analysten zu sprechen.
Der DAX-Konzern nimmt seine Industrial AI Cloud in München in Betrieb und positioniert sich damit als Anbieter von Recheninfrastruktur in Europa. Die Aktie reagierte positiv auf die strategische Neuausrichtung.
Eine laufende Klage wegen Insiderverkäufen belastet Coinbase, während das Unternehmen mit neuen Prediction Markets und Cybersicherheitskooperationen um Wachstum kämpft.
Spekulationen über eine mögliche Rücknahme von US-Preisgarantien für Seltene Erden belasten den Kurs von Lynas. Die strategische Bedeutung des Unternehmens steht gegen politische Unsicherheiten.
Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD verzeichnet einen deutlichen Absatzrückgang im Inland, während das Exportgeschäft zur zentralen Stütze wird. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursverlusten.
Das Biotech-Unternehmen Ocugen hat seine Finanzierung gesichert und fokussiert sich nun auf die regulatorische Einreichung seines Hauptkandidaten OCU400. Die Mittel sollen den Betrieb bis Ende 2026 absichern.
Der Quantencomputer-Pionier D-Wave sichert sich neue Großaufträge und zeigt in einer Rüstungskooperation eine zehnfache Geschwindigkeitssteigerung. Die Expansion wird durch einen Firmenumzug und eine Übernahme flankiert.
Arafura Rare Earths kommt beim Nolans-Projekt langsamer voran als viele Anleger zuletzt eingepreist hatten. Der Zeitplan für die finale Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) wurde nach dem Quartalsupdate für Dezember 2025 nach hinten geschoben. Statt eines früheren Abschlusses peilt das Management die FID nun im ersten Halbjahr 2026 an – und genau diese Verschiebung belastet die Aktie. Was steckt dahinter: Nicht die Fremdfinanzierung, sondern der letzte Baustein auf der Eigenkapitalseite hängt noch an formalen Prozessen. Neues FID-Ziel: Erstes Halbjahr 2026 Bremse: Abschluss der deutschen, staatlich gestützten Equity-Komponente Liquidität: rund 570 Mio. AUD Cash (Stand: 31. Dezember 2025)FID verschiebt sich – deutsche Mittel brauchen Zeit
Auslöser der jüngsten Unruhe ist die aktualisierte Planung für die FID des Nolans-Projekts.
IBM meldet im vierten Quartal deutlich höhere Umsätze und Gewinne als erwartet, angetrieben von starkem Wachstum in Software und Infrastruktur. Das Unternehmen gibt einen optimistischen Ausblick für 2026.
Während die Chemiebranche mit tiefgreifenden Strukturproblemen kämpft, setzt Evonik-Chef Christian Kullmann ein deutliches politisches Zeichen. In einem aktuellen Interview übte der Manager scharfe Kritik an der zunehmenden Annäherung von Wirtschaftsteilen an die AfD. Doch vor dem Hintergrund eines Aktienkurses in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs drängt sich die Frage auf, wie stark die wirtschaftlichen Ängste die politische Debatte tatsächlich treiben. Politisches Signal: CEO Kullmann warnt vor Annäherung an die AfD. Kursentwicklung: Aktie notiert mit 13,06 Euro nahe dem Jahrestief. Performance: Kursverlust von über 27 Prozent auf Zwölfmonatssicht. Nächster Termin: Zahlenvorlage für das Gesamtjahr am 4. März 2026. Warnung vor dem Rechtsruck
In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ fand Christian Kullmann am Sonntag deutliche Worte.
Volatus Aerospace treibt mit Partner Dufour Aerospace die Entwicklung von hybriden Fracht-eVTOLs voran. Das Unternehmen baut auf starke Quartalszahlen und einen NATO-Auftrag.
Bloom Energy steht vor einer richtungsweisenden Woche. Am 5. Februar legt der Brennstoffzellen-Hersteller seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Das Timing könnte kaum besser sein: Erst im Januar sicherte sich das Unternehmen einen Großauftrag über 2,65 Milliarden Dollar von American Electric Power (AEP). Der Vertrag unterstreicht die wachsende Bedeutung von Bloom Energy als Infrastruktur-Lieferant für KI-Rechenzentren. AEP-Auftrag sichert Langfristperspektive
Eine AEP-Tochtergesellschaft zog Anfang Januar ihre Option auf einen 20-Jahres-Abnahmevertrag im Wert von rund 2,65 Milliarden Dollar. Geliefert werden sollen Festoxid-Brennstoffzellen für dezentrale Stromversorgung – ein Bereich, der durch den Boom bei KI-Rechenzentren massiv an Bedeutung gewinnt. Der AEP-Deal reiht sich ein in eine Serie strategischer Partnerschaften.
Der gescheiterte Infrastrukturdeal führt zu höherer Verschuldung bei Eutelsat, doch die operative Marge steigt. Parallel investiert der Konzern Milliarden in neue Satelliten.
Realty Income veröffentlicht die steuerliche Aufteilung der 2025er Dividende und kündigt den Markteintritt in Lateinamerika mit einem Immobilienkauf in Mexiko an. Die Jahreszahlen folgen Ende Februar.
ASML übertrifft mit 13,2 Mrd. Euro Auftragseingang die Erwartungen um mehr als das Doppelte. Mehrere Banken erhöhen ihre Kursziele, getrieben von der KI-Nachfrage.
Der Tourismuskonzern profitiert von niedrigeren Energiekosten, während der Wettbewerb in der entscheidenden Frühbuchersaison zunimmt. Die Aktie testet charttechnische Unterstützung.
Der chinesische Sportartikelhersteller ANTA übernimmt für 1,5 Milliarden Euro fast 30 Prozent der Puma-Anteile. Der Deal soll dem deutschen Konzern den Zugang zum asiatischen Markt erleichtern.
IRENs Aktie korrigiert trotz eines 9,7-Milliarden-Dollar-Deals mit Microsoft, da kurzfristige Bitcoin-Schwankungen die Stimmung belasten. Die langfristige KI-Strategie bleibt intakt.
Der Energiekonzern RWE beginnt mit dem Bau eines 400-Megawatt-Batteriespeichers in Niedersachsen und treibt gleichzeitig sein globales Speicherportfolio sowie Aktienrückkäufe voran.
BioNTech startet schwächer in die neue Handelswoche – und liefert zugleich eine Personalie nach, die am Markt zumindest kurz Aufmerksamkeit bindet. Im Hintergrund geht es aber vor allem um die nächsten harten Fakten: frische Jahreszahlen und belastbare Analysten-Updates. Wie viel Rückenwind bringt das bis dahin?
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Tradegate heute: 94,75 Euro (-1,30%)
- Personalie: Kylie Jimenez wird Chief People Officer ab 1. März
- Nächster Termin: Jahreszahlen 2025 am 9. März
- Goldman Sachs: Upgrade auf „Buy“, Kursziel 142 US-Dollar
Personalie: Neue CPO ab März
Das Unternehmen baut seine Führungsstruktur um: Kylie Jimenez wurde als künftige Chief People Officer (CPO) benannt. Laut Mitteilung soll sie die Rolle zum 1. März übernehmen.
Der XRP-Kurs notiert auf seinem 52-Wochen-Tief. Ursachen sind die planmäßige Netto-Freigabe von 300 Millionen Token und das allgemein schwache Kryptomarktumfeld.
Eli Lilly investiert 3,5 Milliarden US-Dollar in US-Produktion und schließt Immunologie-Partnerschaft. Die Quartalszahlen am Mittwoch geben den nächsten Stimmungsindikator.
Das Analysehaus Jefferies erhöht das Kursziel für Siemens Energy auf 164 Euro und sieht die Markterwartungen als zu konservativ an, vor allem aufgrund des Gasturbinengeschäfts.
Der weltgrößte Rückversicherer stellt am 26. Februar seine Jahreszahlen vor. Die Schadenquote und die Preissetzungsmacht aus der jüngsten Vertragsrunde sind die zentralen Faktoren.