Der Start ins Jahr 2026 ist für den chinesischen Elektroauto-Giganten gründlich misslungen. Mit einem massiven Verkaufseinbruch im Januar enttäuschte BYD die Erwartungen und schickte die Aktie auf Talfahrt. Während das Inlandsgeschäft unter Druck gerät, richtet sich der Blick der Anleger nun auf die einzige verbleibende Stütze: das Exportgeschäft.

Einbruch auf breiter Front

Die am Wochenende veröffentlichten Zahlen offenbaren eine deutliche Schwächephase. Im Januar verkaufte BYD insgesamt 210.051 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von rund 50 Prozent im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025. Auch im Jahresvergleich brach der Absatz um 30,1 Prozent ein.

Parallel zur Nachfrage wurde die Produktion um 29,1 Prozent gedrosselt. Dieser Rückgang bestätigt eine Verlangsamung der Fertigung, die Daten zufolge bereits Mitte 2025 begann. Die Börse reagierte heute prompt auf diese Entwicklung: In Hongkong sackte der Aktienkurs um 7,8 Prozent ab.

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Hoffnungsträger Ausland

Während der heimische Markt schwächelt, gewinnt das internationale Geschäft massiv an Bedeutung.
* Exportquote: Mit 100.482 Fahrzeugen gingen fast 48 Prozent der gesamten Monatsverkäufe ins Ausland.
* Inlandsdruck: Der chinesische Heimatmarkt leidet unter einem intensiven Preiskampf und wachsender Konkurrenz durch Rivalen wie Geely und Leapmotor.

Trotz der starken Exportquote scheint das Unternehmen seine Ambitionen jedoch etwas zurückzuschrauben. Berichten zufolge peilt das Management für 2026 nun 1,3 Millionen Exporteinheiten an. Zwar würde dies ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr bedeuten, das Ziel liegt jedoch unter den zuvor intern diskutierten 1,6 Millionen Fahrzeugen.

Saisonaler Effekt oder Strukturproblem?

Marktteilnehmer wägen nun ab, wie nachhaltig die exportorientierte Strategie angesichts der heimischen Probleme ist. Der fünfte Rückgang der Verkaufszahlen in Folge belastet die Stimmung spürbar, insbesondere im Segment der Plug-in-Hybride, wo der Wettbewerb besonders aggressiv geführt wird.

Entscheidend für die Kursentwicklung der kommenden Wochen ist die Frage, ob sich die Nachfrage nach den Feiertagen erholt. Sollte sich die Abkühlung des chinesischen EV-Marktes als strukturelles Problem durch das gesamte erste Quartal 2026 ziehen, droht weiterer Abgabedruck auf die Aktie.

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