Bloom Energy steht vor einer richtungsweisenden Woche. Am 5. Februar legt der Brennstoffzellen-Hersteller seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Das Timing könnte kaum besser sein: Erst im Januar sicherte sich das Unternehmen einen Großauftrag über 2,65 Milliarden Dollar von American Electric Power (AEP). Der Vertrag unterstreicht die wachsende Bedeutung von Bloom Energy als Infrastruktur-Lieferant für KI-Rechenzentren.

AEP-Auftrag sichert Langfristperspektive

Eine AEP-Tochtergesellschaft zog Anfang Januar ihre Option auf einen 20-Jahres-Abnahmevertrag im Wert von rund 2,65 Milliarden Dollar. Geliefert werden sollen Festoxid-Brennstoffzellen für dezentrale Stromversorgung – ein Bereich, der durch den Boom bei KI-Rechenzentren massiv an Bedeutung gewinnt.

Der AEP-Deal reiht sich ein in eine Serie strategischer Partnerschaften. Bereits im Oktober 2025 hatte Bloom Energy eine Zusammenarbeit mit Brookfield Asset Management im Volumen von 5 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Brookfield will die Brennstoffzellen-Technologie weltweit für KI-Infrastrukturprojekte einsetzen.

KI-Boom treibt Nachfrage nach alternativen Stromlösungen

Bloom Energy positioniert sich gezielt an der Schnittstelle zweier Megatrends: dem explosiven Wachstum künstlicher Intelligenz und der daraus resultierenden Belastung der Stromnetze. Laut dem unternehmenseigenen Data Center Power Report vom 20. Januar 2026 vollzieht sich ein fundamentaler Wandel in der Branche.

Zentrale Erkenntnisse der Studie:

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  • Ein Drittel der befragten Rechenzentren plant bis 2030 den vollständigen Netzausstieg
  • In Texas könnte der Anteil der Rechenzentren am US-Gesamtstromverbrauch bis 2028 auf 30 Prozent steigen – mehr als eine Verdopplung
  • 45 Prozent der Betreiber erwägen bis 2028 den Wechsel zu Gleichstrom-Verteilarchitekturen

Was die Zahlen bringen könnten

Am 5. Februar nach Börsenschluss folgen die Q4-Resultate. Um 23:00 Uhr MEZ erläutert das Management die Ergebnisse in einer Telefonkonferenz. Im dritten Quartal 2025 hatte Bloom Energy Umsätze von 519 Millionen Dollar und einen Gewinn von 35,45 Millionen Dollar ausgewiesen.

Das Unternehmen hat bislang 1,5 Gigawatt kohlenstoffarme Leistung über mehr als 1.200 Installationen weltweit ausgeliefert. Zu den Kunden zählen Fortune-500-Konzerne, darunter Rechenzentren, Halbleiterhersteller und große Energieversorger. Neben AEP und Brookfield bestehen Partnerschaften mit Equinix und Oracle.

Ausblick auf die Telefonkonferenz

Investoren dürften vor allem auf aktualisierte Prognosen zur Umsetzung der wachsenden Auftragspipeline achten. Mit dem AEP-Vertrag verfügt Bloom Energy über langfristige Planungssicherheit, die Brookfield-Partnerschaft eröffnet globale Wachstumsperspektiven. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen seine Produktion skalieren und dabei die Margen halten kann. Die Aktie bewegte sich in den vergangenen zwölf Monaten in einer Spanne von 15,15 bis 167,57 Dollar – ein Beleg für die hohe Volatilität.

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