IREN Aktie: Verhaltener Aufschwung!
Die Aktie von IREN Limited startet verhalten in die neue Handelswoche. Während ein gigantischer Vertrag mit Microsoft die langfristige KI-Strategie untermauert, diktiert kurzfristig weiterhin der Bitcoin den Takt. Das bekam das Papier zum Wochenausklang zu spüren: Der Kurs rutschte trotz der positiven fundamentalen Entwicklung ab, da Turbulenzen am Kryptomarkt die Stimmung drückten.
Krypto-Volatilität belastet kurzfristig
Am Freitag schlossen die Anteilscheine bei 57,55 Dollar, was einem Minus von rund 3,8 Prozent entspricht. Verantwortlich für den Rücksetzer war primär die Unruhe im Sektor der digitalen Assets. Der Bitcoin verzeichnete deutliche Schwankungen und fiel von einem Tageshoch bei über 88.000 Dollar bis zum Handelsschluss auf rund 82.290 Dollar zurück.
Diese Korrelation verdeutlicht das aktuelle Dilemma für Investoren: Obwohl IREN aggressiv in die Bereiche High-Performance Computing (HPC) und KI-Cloud-Services expandiert, reagiert die Aktie weiterhin empfindlich auf Bewegungen der Leitwährung Bitcoin. Marktbeobachter werten den Schlusskurs vom Freitag als Konsolidierungsphase, in der der Markt die jüngsten Gewinne verdaut.
Fokus auf Microsoft und Infrastruktur
Ungeachtet der täglichen Kursschwankungen verlagert sich die zentrale Investmentthese zunehmend auf die Exekution der KI-Strategie. Der Ende 2025 angekündigte Cloud-Vertrag mit Microsoft über ein Volumen von 9,7 Milliarden Dollar bleibt der wichtigste Kurstreiber für das Jahr 2026. Dieser Deal validiert den Wert des netzgebundenen Stromportfolios von IREN, das in der Data-Center-Branche mittlerweile als knappes Gut gilt.
Analysten honorieren diesen strategischen Schwenk. Die Experten von H.C. Wainwright bestätigten erst am 13. Januar ihr Kursziel von 80 Dollar. Sie begründeten ihre optimistische Haltung mit der doppelten Chance für das Unternehmen: Aufwärtspotenzial durch Bitcoin-Mining bei gleichzeitigen stabilen Einnahmen durch KI-Colocation.
Der Blick nach vorn
Für die weitere Kursentwicklung sind nun drei Faktoren entscheidend. Im Zentrum steht das „Sweetwater“-Projekt mit einer Kapazität von 1.400 Megawatt, dessen Inbetriebnahme für April 2026 geplant ist. Eine erfolgreiche Umsetzung dieses Großprojekts wäre ein entscheidender Beweis für die Skalierbarkeit der Wachstumspläne.
Kurzfristig richten sich die Blicke auf die kommenden Quartalszahlen. Investoren werden genau prüfen, ob das Umsatzwachstum im KI-Bereich stark genug ist, um eventuelle Margenschwankungen im Mining-Geschäft zu kompensieren. Bis dahin bleibt eine Stabilisierung des Bitcoin-Kurses im Bereich von 82.000 Dollar eine wichtige Voraussetzung für eine Beruhigung der Aktie.
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