IBM Aktie: Aktionärserfolg gefeiert
IBM überzeugte im vierten Quartal mit Ergebnissen deutlich über den Erwartungen. Besonders das Software-Geschäft und die Infrastruktur-Sparte trieben das Wachstum an. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen am 28. Januar zu.
Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Schlussquartal um 12 Prozent auf 19,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit 19,23 Milliarden Dollar gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 15 Prozent auf 4,52 Dollar – auch hier lagen die Schätzungen mit 4,32 Dollar niedriger.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
- Umsatz Q4: 19,7 Mrd. Dollar (+12%)
- Bereinigter Gewinn je Aktie: 4,52 Dollar (+15%)
- KI-Auftragsbuch: über 12,5 Mrd. Dollar
- Free Cashflow Gesamtjahr: 14,7 Mrd. Dollar (+2,0 Mrd.)
Software und Infrastruktur ziehen an
Die Software-Sparte erwirtschaftete 9,0 Milliarden Dollar, ein Plus von 14 Prozent. Innerhalb des Segments stach das Datengeschäft mit einem Wachstum von 22 Prozent hervor. Automation legte um 18 Prozent zu, Red Hat um 10 Prozent.
Noch dynamischer entwickelte sich die Infrastruktur-Sparte mit einem Umsatzsprung von 21 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Hauptverantwortlich war die Mainframe-Plattform IBM Z mit einem Wachstum von 67 Prozent. Das neuere Z17-System verarbeitet nach Unternehmensangaben täglich 50 Prozent mehr Rechenoperationen als die Vorgängerversion Z16.
Das Beratungsgeschäft steuerte 5,3 Milliarden Dollar bei – ein moderater Anstieg um 3 Prozent.
Ausblick auf 2026
Für das laufende Jahr prognostiziert IBM ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent. Der Free Cashflow soll um rund eine Milliarde Dollar steigen. Währungseffekte dürften das Wachstum um etwa einen halben Prozentpunkt stützen.
Im Software-Bereich rechnet das Management mit einem Plus von 10 Prozent. Red Hat OpenShift soll sogar um rund 30 Prozent zulegen. Das Beratungsgeschäft soll niedrig bis mittlere einstellige Wachstumsraten erreichen.
IBM zahlte am 10. März eine Quartalsdividende von 1,68 Dollar je Aktie an Aktionäre, die am 10. Februar im Register standen. Die ununterbrochene Dividendenzahlung besteht seit 1916.
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