ASML startet mit beachtlichem Schwung in die neue Handelswoche. Nach der Vorlage der Q4-Zahlen haben mehrere Investmentbanken ihre Kursziele angehoben – und das aus gutem Grund: Die Auftragseingänge des niederländischen Halbleiterausrüsters lagen mehr als doppelt so hoch wie erwartet.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Asml?

  • Nettoaufträge Q4 2025: 13,2 Mrd. Euro (Konsens: ~6,2 Mrd. Euro)
  • Gesamter Auftragsbestand: 38,8 Mrd. Euro
  • Umsatzprognose 2026: 34-39 Mrd. Euro
  • Neues Rückkaufprogramm: bis zu 12 Mrd. Euro (bis 2028)

Künstliche Intelligenz treibt Nachfrage

Die Auftragsbücher füllen sich rasant. Mit 13,2 Milliarden Euro an Neubestellungen im Schlussquartal 2025 übertrafen die Niederländer die Analystenschätzungen um mehr als das Doppelte. Der Gesamtbestand wuchs dadurch auf 38,8 Milliarden Euro.

Besonders interessant: die Zusammensetzung der Orders. 56 Prozent entfielen auf den Speicherbereich, 44 Prozent auf Logikchips. Dahinter steht die explosive Nachfrage nach High Bandwidth Memory (HBM) – einem Schlüsselkomponenten für KI-Rechenzentren und Sprachmodelle.

Analysten heben Kursziele an

Die Wall Street reagierte prompt. Barclays stufte die Aktie am 1. Februar auf "Overweight" hoch und setzte das Kursziel auf 1.500 Euro. Die Begründung: starker Auftragseingang bei gleichzeitig vorsichtiger Guidance.

Bernstein SocGen bestätigte sein "Outperform"-Rating mit einem Ziel von 1.911 Dollar und verwies auf ASMLs dominante Position in der KI-Lieferkette. RBC Capital zog nach und erhöhte sein Kursziel auf 1.625 Dollar. Zum Handelsschluss am 30. Januar notierte die Aktie an der NASDAQ bei rund 1.423 Dollar.

Langfristiger Ausblick bleibt ambitioniert

Für 2026 peilt das Management Erlöse zwischen 34 und 39 Milliarden Euro an. Die Ziele bis 2030 – Umsätze von 44 bis 60 Milliarden Euro bei Bruttomargen zwischen 56 und 60 Prozent – bestätigte ASML erneut.

Aktionäre profitieren doppelt: Das neue Rückkaufprogramm über bis zu 12 Milliarden Euro läuft bis 2028. Zudem steigt die Jahresdividende für 2025 um rund 17 Prozent auf 7,50 Euro je Anteilsschein.

Monopolstellung wird zementiert

Der Halbleiterausrüster bleibt zentraler Profiteur des globalen KI-Ausbaus. Während Logikchips oft im Rampenlicht stehen, zeigen die Rekordaufträge im Speicherbereich: Hersteller bauen massiv Kapazitäten für Next-Generation-Lösungen aus. Mit High-NA-EUV-Systemen zu je etwa 380 Millionen Dollar pro Stück steigt die technologische Eintrittsbarriere weiter – ASMLs Monopol bei fortschrittlicher Lithografie bleibt unangetastet.

Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 02. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...