Porsche AG Aktie: Wackeliger Balanceakt!
Neues Personal, alte Sorgen? Mit Tobias Sühlmann übernimmt seit Wochenbeginn ein neuer Designchef das Ruder beim Sportwagenbauer und komplettiert den Umbau der Führungsebene. Während im Vorstand die Weichen für die Zukunft gestellt werden, blicken Anleger jedoch nervös auf den Chart: Hat die Aktie nach der langen Talfahrt ihren Boden endlich gefunden oder geht die Korrektur weiter?
- Personalwechsel: Tobias Sühlmann leitet seit dem 1. Februar das Design, Michael Mauer geht.
- Neues Führungsduo: CEO Dr. Michael Leiters ist ebenfalls erst seit Jahresbeginn im Amt.
- Kurslage: Aktie notiert mit rund 41 Euro weiterhin in Reichweite des Jahrestiefs.
Generationswechsel vollzogen
Der Stabwechsel ist effektiv: Seit gestern verantwortet Tobias Sühlmann die stilistische Ausrichtung der Stuttgarter. Der 46-Jährige kommt vom Konkurrenten McLaren und tritt ein schweres Erbe an. Sein Vorgänger Michael Mauer prägte über zwei Jahrzehnte das Gesicht der Marke, vom Panamera bis zum 918 Spyder.
Dieser Wechsel ist mehr als eine reine Personalie. Er gilt als zentraler Baustein in der Strategie des neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Michael Leiters. Marktbeobachter werten die Neubesetzung als Versuch, im Zuge der Elektrifizierung frische ästhetische Impulse zu setzen, ohne die klassische Marken-DNA zu verwässern. Doch die Stimmung an der Börse spiegelt diesen Optimismus bisher nicht wider.
Warten auf den Turnaround
Die Aktie der Porsche AG tut sich schwer, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Mit einem aktuellen Kurs von 41,17 Euro handelt das Papier nur knapp oberhalb des 52-Wochen-Tiefs von 39,81 Euro. Der Kursverlust von über 30 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten verdeutlicht die Skepsis des Marktes gegenüber dem als "Übergangsjahr" deklarierten Geschäftsjahr 2025.
Technisch bleibt die Lage angespannt. Der deutliche Abstand zur 200-Tage-Linie signalisiert, dass der übergeordnete Abwärtstrend noch intakt ist. Investoren warten auf den Beweis, dass die operative Talsohle tatsächlich durchschritten ist, wie es CFO Dr. Jochen Breckner zuletzt angedeutet hatte.
Für Aktionäre beginnt nun die "Quiet Period". Der 12. März 2026 wird zum entscheidenden Datum: Im Rahmen der Jahrespressekonferenz muss das neue Führungsduo nicht nur den Abschluss 2025 erläutern, sondern vor allem glaubhaft darlegen, wie die strategischen Änderungen die Kennzahlen im laufenden Jahr wieder nach oben treiben sollen.
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