Ocugen startet mit einer gestärkten Bilanz in den Februar. Nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung richtet sich der Blick der Anleger nun auf die operative Umsetzung der Gentherapie-Pipeline. Im Mittelpunkt steht dabei ein entscheidender regulatorischer Schritt für den Hauptkandidaten OCU400.

Kapital bis Ende 2026

Das Biotech-Unternehmen schloss Ende Januar eine Finanzierungsrunde ab, die Bruttoerlöse von rund 22,5 Millionen US-Dollar einbrachte. Für Aktionäre ist dies eine wesentliche Entwicklung: Das Management erwartet, dass diese Mittel den Betrieb bis ins vierte Quartal 2026 sichern.

Diese Verlängerung der finanziellen Reichweite verschafft Ocugen die nötige operative Stabilität. Ohne den unmittelbaren Druck kurzfristiger Liquiditätssorgen kann das Unternehmen seine klinischen Programme vorantreiben. Die Gelder fließen in allgemeine Unternehmenszwecke und unterstützen den Übergang von der klinischen Entwicklung hin zu potenziellen Kommerzialisierungsphasen.

Fokus auf die Zulassung

Mit gefüllter Kasse verlagert sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf die regulatorischen Meilensteine. Der wichtigste anstehende Katalysator ist der Beginn der Einreichung des Zulassungsantrags (Biologics License Application, BLA) für OCU400. Diese Modifikator-Gentherapie zielt auf die Behandlung von Retinitis pigmentosa ab.

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Ocugen plant den Start dieses rollierenden Einreichungsverfahrens für die erste Jahreshälfte 2026. Ein erfolgreicher Beginn wäre ein bedeutender Schritt in Richtung einer möglichen FDA-Zulassung. Die laufende Phase-3-Studie „liMeliGhT“ bildet dabei die zentrale Säule des Antrags.

Weitere Pipeline-Daten

Hintergrund der aktuellen Fokussierung sind auch jüngste Daten aus der breiteren Pipeline. Mitte Januar veröffentlichte das Unternehmen vorläufige 12-Monats-Ergebnisse der Phase-1/2-Studie „ArMaDa“ für den Kandidaten OCU410 zur Behandlung von geografischer Atrophie.

Die Daten zeigten eine verlangsamte Wachstumsrate der Läsionen bei behandelten Patienten im Vergleich zur Kontrollgruppe. Dies untermauert die Plattformstrategie des Unternehmens, die darauf abzielt, durch die Beeinflussung von Gennetzwerken statt einzelner Mutationen mehrere Netzhauterkrankungen zu behandeln.

Im weiteren Verlauf des Februars werden Marktteilnehmer genau beobachten, ob administrative Updates zum Zeitplan der BLA-Einreichung oder weitere Datenpräsentationen zu den Studien OCU410 und OCU410ST folgen. In einem Sektor, der hohe Anforderungen an Herstellungsskalierbarkeit und Sicherheit stellt, ist die Kombination aus soliden klinischen Daten und gesicherter Finanzierung für Ocugen essenziell.

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