D-Wave Quantum meldet sich mit starken operativen Fortschritten zurück. Neben einer strategischen Partnerschaft im Verteidigungssektor sicherte sich das Unternehmen neue Kundenverpflichtungen im Wert von 30 Millionen Dollar. Gelingt dem Quantencomputer-Spezialisten damit der entscheidende Schritt in die kommerzielle Breite?

Einsatz in der Raketenabwehr

Ein Highlight der jüngsten Ankündigungen ist die Zusammenarbeit mit dem Rüstungstechnologie-Unternehmen Anduril Industries und Davidson Technologies. Ziel ist der Einsatz von hybriden Quanten-Anwendungen in der US-Luft- und Raketenabwehr. Erste Tests lieferten bemerkenswerte Ergebnisse: Der hybride "Stride"-Solver von D-Wave arbeitete mindestens zehnmal schneller als rein klassische Methoden.

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In Simulationen konnten zudem 45 bis 60 zusätzliche Raketen abgefangen werden, was einer Effizienzsteigerung von 9 bis 12 Prozent bei der Bedrohungsabwehr entspricht. Die Partner planen nun, die Kooperation auf Bereiche wie Logistik in umkämpften Gebieten und Cyber-Abwehr auszuweiten.

Neue Umsatzquellen erschlossen

Auf der Nutzerkonferenz "Qubits 2026" Ende Januar konkretisierte das Management die Auftragslage. Ein Abkommen mit der Florida Atlantic University (FAU) über 20 Millionen Dollar umfasst die Installation eines "Advantage2"-Quantencomputers sowie Ausbildungsprogramme.

Parallel dazu verpflichtete sich ein namentlich nicht genanntes Fortune-100-Unternehmen zu Ausgaben von 10 Millionen Dollar über zwei Jahre. Der Vertrag beinhaltet "Quantum Computing-as-a-Service" (QCaaS) und deckt sowohl Annealing- als auch Gate-Modell-Systeme ab.

Aggressive Expansionsstrategie

Passend zum Deal mit der FAU verlegt D-Wave seinen Hauptsitz vom kalifornischen Palo Alto nach Boca Raton in Florida. Der Umzug in das dortige Innovation Center soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Strategisch untermauert wird der Wachstumskurs durch die Anfang Januar verkündete Übernahme von Quantum Circuits Inc. für 550 Millionen Dollar. Dieser Zukauf soll D-Wave technologisch breiter aufstellen und als einziges Unternehmen positionieren, das alle notwendigen Technologien für skalierbares Quantencomputing aus einer Hand bietet.

Finanziell zeigte sich das Unternehmen zuletzt solide gepolstert. Zum Ende des dritten Quartals 2025 lagen die Barreserven bei rund 836 Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 im Jahresvergleich um 235 Prozent auf 21,8 Millionen Dollar.

Anleger richten ihren Blick nun auf den 9. April 2026. An diesem Datum wird D-Wave die nächsten Quartalszahlen vorlegen und muss beweisen, dass die neuen Aufträge auch nachhaltig in den Büchern ankommen.

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