Der Konsumgüterriese Procter & Gamble hat Einblick in seine Bücher gewährt und dabei ein komplexes Marktumfeld offenbart. Zwar konnte der Konzern den Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 leicht steigern, doch der Blick unter die Oberfläche zeigt Risse in der Wachstumsstory. Während Preiserhöhungen die Bilanz stützen, kämpft das Unternehmen mit stagnierenden Verkaufsmengen. Anleger stehen nun vor der Frage, wie lange diese Preisstrategie noch tragfähig ist. Preise hoch, Volumen runter
Die nackten Zahlen des Quartalsberichts vom 22. Januar 2026 zeigen auf den ersten Blick Wachstum: Der Umsatz kletterte um 1,5 Prozent auf 22,21 Milliarden US-Dollar. Doch dieser Anstieg ist trügerisch. Das organische Umsatzwachstum stagnierte komplett („flat“). Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der Preispolitik.