Solana: Hat's geknallt?
Während der Kurs von Solana seit Jahresbeginn zweistellig im Minus notiert, bauen große Finanzakteure ihre Infrastruktur auf der Blockchain konsequent aus. Die Diskrepanz zwischen aktueller Preisentwicklung und fundamentaler Adoption durch etablierte Marktteilnehmer könnte kaum größer sein. Sowohl die ING Deutschland als auch der Vermögensverwalter WisdomTree haben nun Schritte vollzogen, die Solana tiefer im traditionellen Finanzsystem verankern.
Neuer Zugang für deutsche Anleger
Ein bedeutendes Signal für die Akzeptanz in Europa sendet die ING Deutschland. Die größte Direktbank des Landes ermöglicht ihren Kunden ab sofort den Kauf von Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) auf Bitcoin, Ether und Solana direkt über das „Direkt-Depot“. Dies senkt die Hürden für Privatanleger erheblich, da keine separaten Wallets oder Konten bei Krypto-Börsen mehr nötig sind.
Besonders interessant ist hierbei der steuerliche Aspekt: Die Produkte, die von Emittenten wie 21Shares, Bitwise und VanEck bereitgestellt werden, sind physisch besichert. Das bedeutet, dass Kursgewinne nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei vereinnahmt werden können – analog zum direkten Besitz der Kryptowährung. Martijn Rozemuller, CEO von VanEck Europe, wertet diesen Schritt als nahtlose Integration von Krypto-Investments in bestehende Wertpapierstrukturen.
Tokenisierte Fonds und RWA-Fokus
Auch auf der institutionellen Seite schreitet die Nutzung der Blockchain voran. Der Vermögensverwalter WisdomTree hat seine Palette an tokenisierten Fonds vollständig auf Solana ausgeweitet. Seit Ende Januar können sowohl institutionelle Investoren als auch Privatanleger über die Plattformen des Anbieters auf Geldmarkt-, Aktien- und Anleihefonds zugreifen, die direkt auf der Blockchain abgebildet werden.
Diese Entwicklung unterstreicht Solanas Rolle im wachsenden Bereich der Real World Assets (RWA). Die Integration ermöglicht es Nutzern, Bestände auch in eigene Wallets zu übertragen und im DeFi-Bereich (Decentralized Finance) zu nutzen. Parallel dazu hat die Börse Jupiter eine Integration von Polymarket vorgenommen, was den Bereich der Prognosemärkte auf Solana erschließt.
Sicherheitslücke und Marktschwäche belasten
Trotz dieser fundamentalen Fortschritte steht der Kurs massiv unter Druck. Ein wesentlicher Belastungsfaktor war zuletzt ein Sicherheitsvorfall beim DeFi-Protokoll Step Finance Ende Januar. Dabei wurden rund 261.854 SOL aus der Treasury des Projekts entwendet. Solche Vorfälle erinnern Investoren schmerzhaft an die technischen Risiken des Ökosystems und drücken auf die Stimmung.
In Kombination mit einem allgemein schwachen Marktumfeld hat dies deutliche Spuren im Chart hinterlassen. Aktuell notiert Solana bei 103,27 USD, was einem Verlust von 16,85 Prozent in den letzten sieben Tagen entspricht. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch hat sich damit auf fast 56 Prozent ausgeweitet.
Die weitere Entwicklung wird davon abhängen, ob der zunehmende Zufluss durch regulierte Produkte wie die der ING und WisdomTree das angeknackste Vertrauen durch Sicherheitsvorfälle kompensieren kann. Während die Infrastruktur für institutionelles Geld steht, bleibt die kurzfristige Volatilität eine Herausforderung für Anleger.
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