P&G Aktie: Nachhaltigkeitsziele beleuchtet
Der Konsumgüterriese Procter & Gamble hat Einblick in seine Bücher gewährt und dabei ein komplexes Marktumfeld offenbart. Zwar konnte der Konzern den Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 leicht steigern, doch der Blick unter die Oberfläche zeigt Risse in der Wachstumsstory. Während Preiserhöhungen die Bilanz stützen, kämpft das Unternehmen mit stagnierenden Verkaufsmengen. Anleger stehen nun vor der Frage, wie lange diese Preisstrategie noch tragfähig ist.
Preise hoch, Volumen runter
Die nackten Zahlen des Quartalsberichts vom 22. Januar 2026 zeigen auf den ersten Blick Wachstum: Der Umsatz kletterte um 1,5 Prozent auf 22,21 Milliarden US-Dollar. Doch dieser Anstieg ist trügerisch. Das organische Umsatzwachstum stagnierte komplett („flat“).
Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der Preispolitik. P&G konnte zwar höhere Preise am Markt durchsetzen, doch dies ging direkt zu Lasten der verkauften Stückzahlen. Das Absatzvolumen war rückläufig und neutralisierte damit die positiven Effekte der Preiserhöhungen. Segmente wie Hautpflege, Haushaltswaren und Mundpflege verzeichneten lediglich ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich. Der Gewinn pro Aktie lag bei 1,88 US-Dollar.
Ausblick angepasst
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Als Reaktion auf das herausfordernde Umfeld hat das Management seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2026 teilweise justiert. Das Unternehmen erwartet nun ein Wachstum des verwässerten Nettogewinns pro Aktie in einer Spanne von einem bis sechs Prozent – eine Korrektur gegenüber früheren Schätzungen.
Die Prognose für den bereinigten Kerngewinn (Core EPS) wurde hingegen bestätigt und soll weiterhin stabil bleiben oder um bis zu vier Prozent zulegen. Dies entspricht einer Spanne von 6,83 bis 7,09 US-Dollar je Aktie. Trotz der operativen Gegenwinde hält P&G an seiner freundlichen Aktionärspolitik fest: Im abgelaufenen Quartal flossen 4,8 Milliarden US-Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Investoren zurück.
Marktreaktion und Kursentwicklung
Der Markt bewertet derzeit die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells in einer Phase, in der Konsumenten zunehmend preissensibler reagieren. Während P&G auf Sicht von 52 Wochen hinter der Performance des breiten S&P 500 Index zurückblieb, gelang dem Titel ein positiver Start ins Jahr 2026. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von rund 7,8 Prozent und notiert aktuell bei 152,84 US-Dollar. Für den weiteren Jahresverlauf dürfte entscheidend sein, ob es dem Konzern gelingt, die Verkaufsvolumina zu stabilisieren, ohne die Margen durch Rabattschlachten zu gefährden.
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