Siemens Energy Aktie: Milliarden-Offensive in den USA!
Siemens Energy greift in den USA massiv an: Eine Milliarde US-Dollar (rund 845 Millionen Euro) will der Energietechnikkonzern in den Ausbau seiner dortigen Produktionskapazitäten pumpen. Das gab das Unternehmen am Dienstag, den 3. Februar 2026, in New York bekannt. Der Fokus liegt auf Netzausrüstung und Gasturbinen – genau jenen Bereichen, die vom KI-Boom und dem explodierenden Strombedarf profitieren.
Die Investition verteilt sich auf mehrere Standorte: In North Carolina wird die Produktion von Gasturbinen wieder hochgefahren, die zuvor wegen schwacher Nachfrage eingestellt worden war. In Mississippi entsteht ein komplett neues Werk für Hochspannungsschaltanlagen samt Schulungszentrum. Bestehende Anlagen in Alabama, New York, Texas und Florida werden erweitert. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 1.500 neue Mitarbeiter eingestellt werden – zusätzlich zu den bereits 12.000 Beschäftigten in den USA.
Vom Ladenhüter zum Verkaufsschlager
Die Zahlen sprechen für sich: Vor drei Jahren verkaufte Siemens Energy laut CEO Christian Bruch gerade mal eine einzige Gasturbine pro Jahr in den USA. Im vergangenen Jahr waren es plötzlich 100 Turbinen unterschiedlicher Größe. Der Grund? Rechenzentren für Künstliche Intelligenz verschlingen Strom in bisher ungekanntem Ausmaß. Laut dem Beratungsunternehmen ICF wird der US-Stromverbrauch zwischen 2023 und 2030 um 25 Prozent steigen – Rechenzentren und industrielles Wachstum sind die Haupttreiber.
Das Energieministerium und das Lawrence Berkeley National Lab prognostizieren, dass Rechenzentren bis 2028 bis zu 12 Prozent des gesamten US-Stroms verbrauchen werden. Bruch bezeichnete die USA als "derzeit heißesten Strommarkt der Welt". Etwa 60 Prozent der geplanten Investition fließen in Netzausrüstung wie Transformatoren und Schaltanlagen, 40 Prozent in die Turbinenfertigung.
Analysten drehen am Rad
Die Börse reagiert begeistert: Am Dienstag sprang die Siemens Energy-Aktie via XETRA zeitweise um 3,11 Prozent auf 152,55 Euro. Das Tageshoch lag bei 154,40 Euro – ein neues Allzeithoch. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 23 Prozent zu Buche.
Jefferies-Analyst Lucas Ferhani hob sein Kursziel von 134 auf 164 Euro an und bekräftigte sein "Buy"-Rating. Seine Begründung: Der Markt unterschätze das enorme Potenzial im Gasturbinen-Segment. Selbst die Windkraft-Tochter Gamesa, bislang als Sorgenkind betrachtet, bereite ihm dank positiver Entwicklungen bei US-Offshore-Projekten deutlich weniger Sorgen.
Die Deutsche Bank zog nach: Analyst Gael de-Bray schraubte das Kursziel von 135 auf 170 Euro hoch – ebenfalls mit "Buy"-Empfehlung. Die Nachfrage nach Gasturbinen sei "hoch wie nie", schrieb er nach den starken Zahlen des US-Konkurrenten GE Vernova. Auch die UBS bestätigte ihr "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 175 US-Dollar.
Quartalszahlen im Anmarsch
Am 11. Februar 2026 wird Siemens Energy seine Bücher für das erste Geschäftsquartal öffnen. Die Erwartungen sind entsprechend hochgeschraubt. Bleibt die Frage: Kann der Konzern den Optimismus der Analysten mit harten Zahlen untermauern?
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