Voestalpine Aktie: Rallye vor Bewährungsprobe
Der Stahlkonzern Voestalpine stellt am 11. Februar seine Geschäftszahlen vor. Der Markt prüft, ob die operative Leistung die jüngsten Kursgewinne rechtfertigen kann.
Der Stahlkonzern Voestalpine stellt am 11. Februar seine Geschäftszahlen vor. Der Markt prüft, ob die operative Leistung die jüngsten Kursgewinne rechtfertigen kann.
Adidas setzt ein deutliches Zeichen des Vertrauens. Der Sportartikelhersteller hat zu Wochenbeginn sein groß angelegtes Aktienrückkaufprogramm gestartet. Nach einer schmerzhaften Talfahrt in den letzten zwölf Monaten hoffen Anleger nun auf eine Stabilisierung durch die technische Nachfrage, doch der eigentliche Härtetest für die Aktie steht im März erst noch bevor. Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Startschuss: Das Programm läuft seit dem 2. Februar 2026. Gesamtvolumen: Bis zu 1 Milliarde Euro bis Ende 2026. Erste Tranche: Investition von bis zu 500 Millionen Euro bis zum 18. März 2026. Strategie: Der Großteil der Aktien soll eingezogen werden. Massive Stützung des Kurses
Das Timing der Maßnahme ist strategisch gewählt. Seit Montag kauft der Konzern eigene Anteile über die Börse zurück.
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat diese Woche eine Kehrtwende vollzogen: Die bisherige Strategie, das Netzwerk vor allem über Layer-2-Lösungen zu skalieren, funktioniere nicht mehr. Seine Aussage vom 3. Februar löste umgehend Reaktionen bei den großen Rollup-Netzwerken aus – und wirft grundsätzliche Fragen zur Zukunft des Ökosystems auf. Layer-2-Ansatz gescheitert
In einem Post auf X erklärte Buterin, dass der sogenannte Rollup-Ansatz – bei dem Layer-2-Netzwerke die Hauptlast des Transaktionsverkehrs übernehmen sollten – fundamental überdacht werden müsse. Zwei Entwicklungen hätten die ursprüngliche Vision untergraben. Erstens: Der Fortschritt bei der Dezentralisierung der Layer-2-Netzwerke sei „langsamer und schwieriger" verlaufen als erwartet. Zweitens: Ethereum selbst skaliere mittlerweile direkt auf Layer-1, die Transaktionsgebühren seien niedrig geblieben und das Gas-Limit werde 2026 deutlich steigen.
Die Großbank reduziert ihr Kursziel für Solana auf 250 US-Dollar für 2026, bestätigt aber das langfristige Ziel von 2. 000 US-Dollar für 2030 trotz aktueller Netzwerkverzögerungen.
XRP steckt in einem Dilemma. Während Ripple in Europa einen wichtigen regulatorischen Erfolg feiert, sackt der Kurs ab. Die fünftgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung verlor binnen einer Woche rund 16 Prozent – und das trotz bedeutender Infrastruktur-Upgrades. Vollbanklizenz in Luxemburg
Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF erteilte Ripple am 3. Februar 2026 die vollständige Zulassung als Electronic Money Institution (EMI). Damit wandelte sich die vorläufige Genehmigung vom 14. Januar in eine komplette Lizenz um. Ripple verfügt nun über mehr als 75 Lizenzen weltweit – eine der höchsten Zahlen in der Krypto-Branche. Die luxemburgische EMI-Lizenz ermöglicht dem Unternehmen, Zahlungsdienste und digitale Assets in der gesamten Europäischen Union anzubieten. Der Erfolg in Luxemburg folgt auf die Genehmigung im Vereinigten Königreich.
Nach der Akquisition von PlanA. earth und Führungswechsel fokussieren Investoren auf die operative Integration und fordern konkrete Geschäftserfolge als Kursmotor.
UnitedHealth steht unter Druck. Der US-Krankenversicherungsriese verfehlt die Umsatzerwartungen, kündigt eine umfassende Restrukturierung an und rechnet für 2026 sogar mit rückläufigen Erlösen. Gleichzeitig belasten steigende Behandlungskosten und verschärfte Regulierung das Geschäft. Im vierten Quartal 2025 erzielte UnitedHealth Umsätze von 113,2 Milliarden US-Dollar – unter den Analystenprognosen. Verantwortlich dafür war vor allem eine gestiegene Medical Care Ratio von 89,1 Prozent. Diese Kennzahl zeigt an, welcher Anteil der Prämieneinnahmen für medizinische Leistungen aufgewendet wird. Je höher der Wert, desto geringer die Marge. Schrumpfkurs im Medicare-Geschäft
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management Erlöse von rund 439 Milliarden Dollar – ein Rückgang um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der chinesische E-Auto-Pionier BYD meldet einen deutlichen Rückgang der Verkäufe im Januar 2026, während das internationale Geschäft weiterhin stark wächst.
BMW sammelt zum Start in den Februar gleich mehrere Pluspunkte ein: Ein langfristiger Milliardenauftrag mit ZF sichert zentrale Technik für kommende Hybrid-Modelle – und JPMorgan legt beim Kursziel nach. Doch was heißt das unter dem Strich für die kurzfristige Kursfantasie?
ZF-Vertrag: Getriebe bis in die 2030er gesichert
Der Kern der Nachricht ist der neue Liefervertrag mit ZF. BMW und der Zulieferer haben am 2. Februar eine Vereinbarung zur Weiterentwicklung und Lieferung des 8-Gang-Automatikgetriebes „8HP“ geschlossen. Das Volumen liegt bei mehreren Milliarden Euro, die Laufzeit reicht bis in die späten 2030er-Jahre. Wichtig ist dabei der Fokus auf elektrifizierte Antriebe: Das Getriebe soll für künftige Hybridmodelle weiterentwickelt werden.
Meta schraubt gleichzeitig an zwei großen Baustellen: Kostenkontrolle im Metaverse-Geschäft und der Ausbau der Infrastruktur für KI. Während ein neuer Solarstrom-Deal in Texas die Energieversorgung für Rechenzentren sichern soll, sorgen Berichte über deutliche Stellenkürzungen in der Hardware-Sparte für Gesprächsstoff. Was steckt hinter dieser Doppelstrategie?
Reality Labs: 1. 500 Stellen sollen wegfallen
Laut einem Bericht von Virtual Reality News baut Meta in seiner Reality-Labs-Sparte rund 1. 500 Stellen ab. Betroffen ist damit ausgerechnet die Einheit, in der Metaverse- und Hardware-Ambitionen gebündelt sind – und die in den vergangenen Jahren immer wieder als großer Kostenblock auffiel. Marktbeobachter werten den Schritt als Signal für mehr Ausgabendisziplin.
Das Versteckspiel hat ein Ende: Nach monatelangen Spekulationen bestätigte das Management von Thyssenkrupp auf der jüngsten Hauptversammlung offiziell Gespräche mit dem indischen Stahlkonzern Jindal Steel. Während die strategische Neuausrichtung damit konkrete Formen annimmt, reagiert der Aktienkurs kurz vor den Quartalszahlen mit einem deutlichen Rücksetzer. Die wichtigsten Fakten:
* Bestätigung: Gespräche mit Jindal Steel über die Stahlsparte laufen offiziell. * Kursreaktion: Aktie fällt im heutigen Handel auf 10,89 Euro. * Termin: Quartalszahlen folgen am 12. Februar 2026. Stahlsparte vor Umbruch
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Zukunft von Thyssenkrupp Steel Europe.
Der Medizintechnikkonzern legt morgen seine Q1-Ergebnisse vor und hält die Hauptversammlung ab. Anleger erwarten Einblicke in die drei Kernsegmente und die Dividende wird ausgezahlt.
Die CureVac-Aktie wurde von der Nasdaq genommen, nachdem BioNTech das Unternehmen vollständig übernommen hat. Die Integration der Forschungs- und Produktionskapazitäten ist nun im Gange.
Tesla-Aktie verliert an Wert, während Uber seine autonomen Taxis ausbaut und Tesla auf ein reines Abo-Modell für die FSD-Software umstellt. Die strategischen Weichenstellungen werden vor dem Hintergrund der jüngsten Quartalszahlen bewertet.
Ein Bericht des "Handelsblatt" sorgt heute für Aufsehen im gesamten Chemiesektor. Im Raum steht eine mögliche Verlängerung kostenloser EU-Emissionszertifikate, was Anleger sofort als massives Entlastungssignal für die energieintensive Branche interpretieren. Für die Evonik-Aktie bedeutet dies eine dynamische Erholung, die den Titel an die Spitze des MDax katapultiert. Aktueller Kurs: 14,17 €Performance 7 Tage: +9,00 %Technische Marke: Rückkehr über 50-Tage-Linie (13,31 €)Sektor-Trend: Breite Erholung bei Chemie-Werten (u. a. BASF, Lanxess)Regulatorische Erleichterung in Sicht?
Auslöser der Kaufwelle ist die Spekulation über politische Schützenhilfe aus Brüssel. Sollten die Zuteilungen für Emissionszertifikate tatsächlich verlängert werden, würde dies die Kostenstruktur der europäischen Chemiekonzerne spürbar entlasten. Der Markt reagiert prompt auf diese Perspektive: Neben Evonik verzeichnen auch Wettbewerber wie BASF und Lanxess deutliche Kursaufschläge.
Der Lithium-Explorer startet mit über 300 Millionen AUD Cash ins Jahr 2026, doch die finale Genehmigung für sein Flaggschiffprojekt Wolfsberg verzögert sich weiter.
Die Siemens-Aktie verliert massiv, da der Markt Software-Bewertungen korrigiert. Der Industriegigant wird zunehmend als Tech-Unternehmen eingestuft und spürt die Abwertung.
Der Reisekonzern TUI veröffentlicht am 10. Februar 2026 Quartalszahlen und schlägt auf der Hauptversammlung die erste Dividende seit der Pandemie vor. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahreshöchst.
Der Versicherungskonzern muss Ende Februar die zuletzt angehobene Prognose für das operative Ergebnis bestätigen. Der Fokus liegt auf dem erwarteten Gewinnkorridor und dem Dividendenvorschlag.
TKMS füllt die Auftragsbücher weiter – und das ausgerechnet mit einem der strategisch wichtigsten Programme des Konzerns. Norwegen hat das 212CD-U-Boot-Projekt ausgebaut und damit das geplante Maximalvolumen erreicht. Doch wie viel Rückenwind kann so ein Großauftrag der Aktie kurzfristig wirklich geben?
Großauftrag aus Oslo
Die norwegische Regierung bestellte am 30. Januar 2026 zwei weitere U-Boote der Klasse 212CD. Damit wächst die Flotte der Königlich Norwegischen Marine von vier auf sechs Einheiten. Der Vertrag wurde offiziell in Oslo unterzeichnet und erweitert das laufende Programm deutlich. Wichtig ist dabei vor allem der Rahmen: Das deutsch-norwegische 212CD-Projekt kommt nun auf sein vorgesehenes Endvolumen von insgesamt zwölf Booten – sechs für Deutschland, sechs für Norwegen.
Die aktuelle Nachrichtenflaute bei Deutschlands größtem Wohnimmobilienkonzern trügt. Während der Kurs nach dem Rutsch auf das 52-Wochen-Tief im Dezember eine Stabilisierung versucht, richten Investoren den Blick bereits fest auf den März. Die zentrale Frage lautet: Haben sich die Immobilienwerte im Portfolio gefestigt oder drohen weitere Abschreibungen?
Termin: Geschäftsbericht 2025 am 19. März 2026. Kursniveau: Aktuell 24,74 Euro (nahe 50-Tage-Linie). Schlüsselfaktoren: Portfoliobewertung, Verschuldungsgrad (LTV) und Dividende. Die Bilanz als Realitätscheck
Nachdem die Aktie am 15. Dezember 2025 bei 23,72 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markierte, konnte sich der Kurs zuletzt um rund 4 Prozent erholen. Doch für eine nachhaltige Trendwende fehlen derzeit die Impulse. Diese erhoffen sich Anleger vom Geschäftsbericht für 2025. Im Zentrum steht dabei die Bewertung des gigantischen Immobilienbestands.
Die Deutsche Telekom hat eine neue KI-Cloud für Industrieunternehmen in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen liegt bei rund einer Milliarde Euro, die Plattform ist bereits zu einem Drittel ausgelastet.
AMD hat eigentlich geliefert – und trotzdem reagierte der Markt diese Woche empfindlich. Der Grund liegt weniger in den Zahlen für das abgelaufene Quartal als in der Frage, wie belastbar das Wachstum im KI-Boom wirklich ist. Entscheidend: Ein Teil des positiven Überraschungseffekts kam aus einer Ecke, die Anleger nur schwer einpreisen können. Gute Q4-Zahlen – aber mit Sondereffekt
Im vierten Quartal 2025 meldete AMD einen Umsatz von 10,27 Mrd. US-Dollar und lag damit über den Erwartungen (9,67 Mrd. ). Auch beim Gewinn je Aktie übertraf das Unternehmen mit 1,53 US-Dollar die Konsensschätzung (1,32 US-Dollar). Doch der Blick hinter die Kulissen relativiert den „Beat“: Laut Reuters steckten darin unerwartete 390 Mio.
Der etablierte US-Pionier MicroStrategy und der asiatische Herausforderer Metaplanet verfolgen mit unterschiedlichen Strategien das gleiche Ziel: Bitcoin als Unternehmensreserve. Ein Vergleich ihrer Risiken und Chancen.
Der Pharmariese Eli Lilly überzeugt mit starken Quartalszahlen und einer optimistischen Umsatzprognose für 2026, die die Marktführerschaft im Bereich Abnehm-Medikamente untermauert.