Solana steht massiv unter Druck und markierte heute ein neues 52-Wochen-Tief. Inmitten dieser scharfen Korrektur meldet sich die Großbank Standard Chartered mit einer angepassten Bewertung zu Wort und senkt ihr Kursziel für das Jahr 2026 deutlich. Doch während die kurzfristigen Erwartungen gedämpft werden, halten die Analysten an ihrer langfristigen, bullischen Vision für den Ethereum-Konkurrenten fest.

Strukturelle Gründe für die Anpassung

In einer heute veröffentlichten Studie hat Standard Chartered das Bewertungsmodell für Solana aktualisiert. Das Ergebnis: Das Kursziel für Ende 2026 wurde von zuvor 310 US-Dollar auf 250 US-Dollar reduziert. Analyst Geoffrey Kendrick begründet diesen Schritt mit strukturellen Verzögerungen im Netzwerk.

Der Wandel der Plattform von einem Handelsplatz für spekulative Memecoins hin zu einem Ökosystem für Stablecoin-basierte Mikrozahlungen verläuft schleppender als ursprünglich modelliert. Zwar skaliert dieser wichtige Anwendungsfall, doch der Zeitplan für eine breite Adaption hat sich nach hinten verschoben. Trotz dieser kurzfristigen Hürden bestätigt die Bank ihre langfristige Überzeugung und behält das ambitionierte Kursziel von 2.000 US-Dollar für das Jahr 2030 bei.

Volumen steigt im Abverkauf

Die Marktreaktion fällt volatil aus. Der Kurs rutschte zuletzt auf 93,00 US-Dollar ab, was einem Minus von rund 27 Prozent auf Wochensicht entspricht. Interessant ist dabei jedoch die Liquidität: Das Handelsvolumen stieg binnen 24 Stunden um 44 Prozent auf über 6,12 Milliarden US-Dollar an.

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Kendrick wertet das aktuelle Kursniveau trotz des Abverkaufs als potenziellen Einstiegspunkt. Seine Prognose deutet darauf hin, dass Solana in der Zeitspanne von 2027 bis 2030 Bitcoin outperformen könnte, auch wenn der Token im direkten Vergleich zu Ethereum in den kommenden zwei Jahren zunächst das Nachsehen haben dürfte.

Institutionelle Zuflüsse und Netzwerk-Metriken

Während der Kurs schwächelt, zeigen sich institutionelle Investoren weiterhin engagiert. Seit Oktober 2025 verzeichneten Solana-ETFs Nettozuflüsse von 792 Millionen US-Dollar, wobei der Bitwise BSOL ETF rund 78 Prozent dieses Volumens auf sich vereint. Auch Asset-Manager wie Galaxy Digital halten an ihren Solana-Positionen fest.

Fundamental stützen On-Chain-Daten den langfristigen Optimismus. Der Umsatz mit Stablecoins auf der Solana-Blockchain liegt aktuell zwei- bis dreimal höher als bei Ethereum. Zudem erreichte die Staking-Quote – also der Anteil der im Netzwerk hinterlegten Token zur Sicherung der Blockchain – heute ein neues Allzeithoch von 70 Prozent.

Für Anleger skizziert Standard Chartered nun einen klaren Fahrplan für die erhoffte Erholung: Die Bank erwartet einen Kursanstieg auf 400 US-Dollar im Jahr 2027, gefolgt von 700 US-Dollar in 2028, bevor sich der Wert bis zum Ende des Jahrzehnts weiter vervielfachen soll.

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