BYD Aktie: Schwacher Start
Der chinesische Elektroautobauer BYD verzeichnet einen holprigen Jahresauftakt. Die Verkaufszahlen für Januar 2026 fielen deutlich schwächer aus als im Vorjahr. Anleger reagierten nervös – die in Hongkong gelisteten Aktien rutschten auf ein Fünf-Wochen-Tief.
Die Zahlen im Detail
BYD setzte im Januar insgesamt 210.051 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ab. Das entspricht einem Rückgang von 30,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei den Pkw, die das Kerngeschäft ausmachen, betrug der Absatz 205.518 Einheiten – ein Minus von 30,7 Prozent. Noch drastischer fiel der Vergleich zum Dezember 2025 aus: Hier brach die Zahl der ausgelieferten Pkw um 50,4 Prozent ein.
Interessant ist die Verschiebung innerhalb der Verkaufsstruktur. Rein batteriebetriebene Fahrzeuge verloren 33,6 Prozent, während Plug-in-Hybride mit einem Rückgang von 28,5 Prozent vergleichsweise besser abschnitten. Das verschob die interne Gewichtung zugunsten der Hybrid-Modelle.
Auch die Produktion ging zurück: BYD stellte 29,1 Prozent weniger Fahrzeuge her als im Januar 2025.
Auslandsgeschäft als Lichtblick
Trotz des schwachen Gesamtbilds zeigt sich eine positive Entwicklung: Das Auslandsgeschäft läuft weiter robust. Zum dritten Mal in Folge überschritten die internationalen Pkw-Verkäufe die Marke von 100.000 Einheiten. Im Jahresvergleich legten die Auslandsverkäufe von Pkw und Pickups um 43,3 Prozent zu.
Besonders stark entwickelte sich der australische Markt. Dort eroberte BYD im Januar erstmals die Spitzenposition unter den E-Auto-Marken mit 2.779 verkauften Fahrzeugen.
Der schwache Januar lässt sich teilweise durch saisonale Faktoren erklären. Das chinesische Neujahrsfest beeinflusst traditionell das Kaufverhalten der Verbraucher. Hinzu kommt der intensive Wettbewerb auf dem heimischen Markt, der auf den Herstellern lastet. Die internationale Expansion bleibt für BYD ein wichtiger Wachstumstreiber, während das Unternehmen im Februar versuchen wird, die Schwäche des Jahresauftakts wettzumachen.
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