Rolls-Royce Aktie: Angriff auf die Energiewende
Rolls-Royce erweitert sein Geschäft mit modularen Gaskraftwerken für die deutsche Energiewende und meldet gleichzeitig eine wichtige Flugzeugtriebwerksauslieferung.
Rolls-Royce erweitert sein Geschäft mit modularen Gaskraftwerken für die deutsche Energiewende und meldet gleichzeitig eine wichtige Flugzeugtriebwerksauslieferung.
Der Raumfahrtkonzern Rocket Lab sieht sich mit Kapitalabflüssen durch SpaceX-Gerüchte, technischen Rückschlägen bei der Neutron-Rakete und umfangreichen Insider-Verkäufen konfrontiert.
Realty Income liefert gerade gleich mehrere Argumente, warum die Aktie zuletzt Rückenwind hatte: frisches Interesse durch eine neue Partnerschaft, positive Analystenstimmen – und eine Dividendenserie, die kaum ein anderes Unternehmen in dieser Form vorweisen kann. Genau diese Mischung hat die Papiere in dieser Woche auf ein neues 52‑Wochen-Hoch geschoben. Doch was steckt hinter der jüngsten Dynamik?
Partnerschaft mit GIC als Kurstreiber
Den Grundstein für den Optimismus legte eine strategische Partnerschaft, die Realty Income am 12. Januar bekanntgab. Mit GIC, dem Staatsfonds aus Singapur, wurden mehrere Immobilien-Investitionsinitiativen vereinbart – die kombinierten Zusagen liegen laut Bericht bei über 1,7 Mrd. US‑Dollar. Im Kern geht es um zwei Bausteine:
Joint Venture für Build-to-suit-Logistikimmobilien in den USA mit Kapitalzusagen von über 1,5 Mrd.
Adidas setzt sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm um und kaufte in der ersten Februarwoche bereits über 736. 000 eigene Aktien zurück. Das Unternehmen stützt sich dabei auf starke vorläufige Jahreszahlen für 2025.
Iris Energy durchläuft einen strategischen Wandel vom Bitcoin-Mining hin zu KI-Infrastruktur, angetrieben durch einen Milliardenvertrag mit Microsoft. Der Markt bewertet die Umsetzungsrisiken und das ehrgeizige Umsatzziel neu.
Der Pharmariese übertrifft Umsatzerwartungen deutlich und hebt die Prognose für 2026 an, doch die Aktie verliert trotz der starken Zahlen.
Uranium Energy Corp. baut mit geplanter Beteiligung an Anfield Energy seine Position im US-Uransektor aus. Parallel startete ein neuer gehebelter ETF auf die Aktie.
Ein Gerichtsurteil verpflichtet eine Meta-Tochter zur Zahlung von rund 30 Millionen Euro an die Deutsche Telekom. Parallel setzt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm fort, bevor am 26. Februar die Jahreszahlen 2025 veröffentlicht werden.
Ocugen stellt seine Finanzführung neu auf, um die geplanten regulatorischen Einreichungen zu unterstützen. Die Aktie zeigt sich unter Druck.
ImmunityBio verzeichnet einen Umsatzsprung von 700 Prozent und erhält eine beschleunigte Zulassung für sein Hauptprodukt in Saudi-Arabien. Die Pipeline wird mit einer neuen Studie erweitert.
Solide Zahlen für 2025 – und trotzdem zieht es die Aktie nach unten. Der Grund liegt im vorsichtigen Ausblick: Für 2026 stellt das Management nur noch wenig Wachstum in Aussicht und rechnet zudem mit einer leicht schwächeren Marge. Wie stark müssen sich die Erwartungen an das laufende Jahr nun anpassen?
Umsatz 2025: 767,5 Mio. € (+5% währungsbereinigt) Bereinigtes EBITDA 2025: 340,3 Mio. € (+8%), Marge: 44,3% Prognose 2026: Umsatzwachstum 0 bis 3% (währungsbereinigt), Marge ~43% Kurs: nähert sich dem Rekordtief von rund 5,30 € (Anfang Februar)2025 besser als 2026 klingt
TeamViewer bestätigte gestern die vorläufigen Zahlen für 2025. Der Pro-forma-Umsatz stieg währungsbereinigt um 5% auf 767,5 Mio. Euro.
Intel verzeichnet monatelange Wartezeiten für Server-Chips in China, was zu einem deutlichen Kursverlust und Analysten-Skepsis führt. Die Probleme belasten die Umsatzentwicklung.
RWE-Chef Markus Krebber hat den Netzausbau als kritischen Flaschenhals für die Energiewende bezeichnet. Auf der E-world Messe in Essen machte der CEO deutlich: Neue Rechenzentren und Erzeugungskapazitäten leiden unter denselben Engpässen und langen Anschlusszeiten. Gleichzeitig sichert sich der Essener Konzern neue Kapazitäten in Großbritannien und baut Partnerschaften mit Tech-Riesen wie Amazon aus. Krebber fordert schnellen Netzausbau
Der RWE-Chef bezeichnete einen schnellen und kosteneffizienten Netzausbau als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit des Energiesystems. Seine klare Botschaft: Ohne moderne Infrastruktur stockt die Energiewende. Interessant wird es bei der Frage, was ein langsamer Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland für RWE bedeuten würde. Krebbers Antwort: „Null Auswirkungen". Der Konzern operiere global und verfüge über mehr Projekte, als finanziert werden könnten.
UnitedHealth kommt nicht aus den Schlagzeilen – und die Aktie nicht aus dem Abwärtstrend. Auslöser sind ein schwächerer Ausblick für 2026 und die Sorge, dass die geplanten Medicare-Advantage-Sätze für 2027 praktisch auf der Stelle treten. Genau diese Kombination trifft das Geschäftsmodell an einer empfindlichen Stelle. In den letzten zwölf Monaten verlor der Kurs rund 48%. Das hat die Bewertungsdebatte neu entfacht: Ist das schon ein „neues Normal“ – oder steckt im Kursrutsch vor allem Regulierungsangst?
Geplante Erhöhung der Zahlungen an private Versicherer für 2027: nur +0,09% (Vorschlag der CMS)Umsatz 2025: 447,6 Mrd. USD (+12%)Umsatz-Ausblick 2026: >439 Mrd.
DeFi Technologies startet einen neuen Benchmark-Index, der Kapitalflüsse in regulierte Krypto-Produkte abbildet. Das Unternehmen will damit Daten monetarisieren und seine Einnahmeströme diversifizieren.
RBC Capital senkt das Kursziel für The Trade Desk deutlich. Die Aktie steht vor dem Quartalsbericht unter Druck durch Führungswechsel und zurückhaltende Erwartungen.
Der Fintech-Konzern Fiserv meldet einen deutlichen Einbruch der operativen Marge und dämpft die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026.
Die Novo Nordisk Aktie gewinnt nach dem Marktrückzug eines Nachbaupräparats durch Hims & Hers deutlich. Die FDA kündigt strengere Maßnahmen gegen bestimmte GLP-1-Compounds an.
Der Google-Mutterkonzern finanziert mit einer historischen Anleiheemission seine Investitionsverdopplung in Künstliche Intelligenz, wobei die Konditionen der Papiere auf Kritik stoßen.
Der künftige EQT-Verwaltungsratsvorsitzende Jean Eric Salata hat seine Beteiligung am Private-Equity-Konzern kurz vor seinem Amtsantritt massiv ausgebaut.
JPMorgan reduziert das Kursziel für Coinbase aufgrund eines schwierigen Kryptomarkt-Umfangs im vierten Quartal. Parallel weitet der Börsenplatz sein Derivate-Geschäft über eine neue Kooperation aus.
Die Unsicherheit hat ein Ende, und die Wall Street reagiert erleichtert. Nach starken Quartalszahlen und der lange ersehnten Bestätigung des Release-Termins für den wichtigsten Umsatztreiber des Konzerns schalten Analysten auf Kaufen. Ist der Weg für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung nun frei?
Analysten greifen zu
Die Investmentbank Raymond James stufte die Papiere des Videospiel-Publishers am Dienstag auf „Strong Buy“ hoch. Der Markt honorierte den Optimismus prompt: An der NASDAQ kletterte der Kurs um gut 2,8 Prozent auf 210,71 US-Dollar. Treiber dieser Neubewertung ist das wachsende Vertrauen in die kurzfristige Geschäftsentwicklung und die Beseitigung von Unklarheiten bezüglich der Produktpipeline. Zahlen übertreffen Erwartungen
Fundament untermauert wird die gute Stimmung durch die jüngste Bilanz.
Der Halbleiterkonzern hat erfolgreich neue Anleihen platziert, um die Übernahmen von Marvell und ams OSRAM zu refinanzieren und seine Position im Automobil- und Sensorsektor zu stärken.
BMW hat weitere Aktien im Rahmen seines Rückkaufprogramms erworben und startet die Vorserienfertigung des neuen i3. Das britische Motorenwerk Hams Hall feiert ein Produktionsjubiläum.
Newmont fordert vor dem geplanten Börsengang von Barricks Nordamerika-Sparte operative Verbesserungen im Joint Venture, dessen Produktion eingebrochen ist.